„Wir müssen uns besser unterstützen“

Fritz fordert wieder mehr Teamgeist

Clemens Fritz

Bremen - Erst die 0:5-Klatsche in Mönchengladbach, nun die 1:4-Pleite in München, „das hat mich nachdenklich gemacht, diese neun Gegentore tun weh“, gesteht Clemens Fritz.

Der Werder-Kapitän hat keine Lust mehr auf diese Achterbahnfahrt durch die Saison, „denn so verpassen wir am Ende das internationale Geschäft“. Genauso wie Werder-Boss Klaus Allofs fordert Fritz mit Blick auf die Rote Karte von Aaron Hunt mehr Disziplin, aber auch mehr Teamgeist.

„Wir standen in dieser Saison schon viel kompakter nach Ballverlust. Wir müssen uns wieder besser unterstützen“, meinte der Mittelfeldspieler, der heute seinen 31. Geburtstag feiert: „Wir haben die nötige Qualität, aber wir müssen sie auch immer wieder abrufen.“

Training am Dienstag

Werder-Training am Dienstag

Disziplinlosigkeiten wie von Hunt mit seinem Frustfoul gegen Toni Kroos würden den Erfolg der Mannschaft gefährden. „Das können wir uns nicht erlauben. Der Trainer kann jetzt nicht mehr aus dem Vollen schöpfen, weil Aaron gesperrt ist“, sagte Fritz und erinnerte an den verletzungsbedingten Ausfall von Mehmet Ekici: „Jetzt wird‘s knapp im Mittelfeld.“

Zu hart wollte Fritz mit Kollege Hunt aber nicht ins Gericht gehen: „Natürlich habe ich schon mit ihm gesprochen. Er ärgert sich am meisten über seine Aktion und hatte keine schönen Tage. Das sollte reichen.“

Dass Werder nun von Teilen der Medien als überhart und widerlich dargestellt wird, kann Fritz nicht nachvollziehen. „Wir sind doch keine auffällige Mannschaft, die rausgeht und auf den Gegner einprügelt. Wir kommen immer noch über das Spielerische.“ Über den drittletzten Platz in der Fairnesstabelle kann er nur schmunzeln. „In der vergangenen Saison standen wir da wahrscheinlich ganz oben und wären fast abgestiegen. Mit den Statistiken ist das doch immer so eine Sache.“ Stimmt, denn es gibt auch eine ziemlich entlastende Werder-Bilanz. Die Bremer belegen in der Foul-Tabelle nur Rang zwölf mit 223 Vergehen in 15 Spielen. Die Liste führt übrigens der VfL Wolfsburg an. Werders nächster Gegner wurde schon 277 Mal zurückgepfiffen. Von „wilden Wölfen“ war aber bislang noch nichts zu hören oder zu lesen.

Fritz ist das ohnehin egal, er will am Samstag unbedingt punkten, „damit wir auf einem Internationalen Platz überwintern. Wer hätte uns das vor einem halben Jahr zugetraut?“ · kni

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