Aleksandar Ignjovski und Florian Hartherz wollen schnell zurück in den Werder-Kader

Frischen Gegenwind im Gesicht

Florian Hartherz

Bremen - Der Kampf um die Plätze wird härter. Vor dem Test gegen Aberdeen hat Werder-Trainer Thomas Schaaf erstmals in der Vorbereitung das Sieb ausgepackt und gleich fünf Spieler aus dem Kader gestrichen.

Dass es die Stürmer Denni Avdic und Johannes Wurtz sowie Keeper Christian Vander erwischte, war keine Überraschung. Wohl aber, dass auch Linksverteidiger Florian Hartherz und Defensiv-Allrounder Aleksandar Ignjovski im 18er-Aufgebot fehlten. Die nicht berücksichtigten Spieler haben einen Rückstand auf die anderen, erklärte Schaaf. Eine saftige Backpfeife!

„Der Trainer hat so entschieden, das muss ich akzeptieren“, sagte Ignjovski gestern Mittag. Mangelndes Engagement mag sich der 21-jährige Serbe jedoch nicht vorwerfen lassen: „Ich gebe in jedem Training das Maximum und hoffe, dass ich am Sonntag in Paderborn wieder dabei bin.“ Dass einer wie Ignjovski gestrichen wird, zeigt, dass das Hauen und Stechen in Mittelfeld und Abwehr besonders heftig ist. „Konkurrenz ist bei einem so großen Verein wie Werder aber immer da“, meint Ignjovski: „Da ist es nicht einfach, einen Stammplatz zu kriegen.“

Laufen und radeln im Moment ein bisschen hinterher: Aleksandar Ignjovski und Florian Hartherz. ·

Das bekommt gerade auch Hartherz zu spüren. Der 19-Jährige war in der Rückrunde der vergangengen Saison oft drin in der Startelf. Nun aber hat sein formstarker Konkurrent Lukas Schmitz die Nase vorn. „Man ist traurig, wenn man nicht spielt. Das ist doch klar“, sagt Hartherz. Seine Nicht-Nominierung für das Aberdeen-Spiel kann der der ehrgeizige Ex-Wolfsburger sogar ein Stück weit nachvollziehen: „Ich bin komplett fit, gebe immer 1 000 Prozent und fand meine Spiele bisher auch ganz gut – aber im Training habe ich mich manchmal etwas schlapp gefühlt.“

Hartherz, der momentan gerne mit einem weißen Klapprad zum Training juckelt, jammert allerdings nicht rum. Er gibt sich angriffslustig: „Ich weiß, dass ich noch viel tun muss. Aber wenn ich mein Bestes heraushole und dabei konstant bin, werde ich wieder spielen – davon gehe ich aus. Ich will in die Mannschaft, ich will wieder Stammspieler werden. Und die Vorbereitung ist noch lang, da kann viel passieren.“ · mr

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