Noch ein Jahr in Toronto, dann beginnt in Bremen sein Weg als Trainer

Für Frings steht fest: „Ich kehre zu Werder zurück“

Bremen - Einen wie Torsten Frings in seiner besten Zeit könnte Werder Bremen aktuell gut gebrauchen. Einen, der ein Spiel an sich reißen und eine Mannschaft führen kann. Doch Torsten Frings bei Werder – das war einmal.

Und wird nie wieder sein? Falsch. Frings bei Werder wird es wieder geben. Ganz sicher. Allerdings nicht mehr als Spieler, sondern als Trainer. „Ich werde auf jeden Fall zu Werder zurückkommen und dort meine ersten Meter auf dem Weg zum Trainer gehen“, bestätigt der 35-Jährige gegenüber dieser Zeitung.

Der Anschlussvertrag, der dem 79-fachen Nationalspieler vor einem Jahr bei dessen Abschied von Werder angeboten worden war, „gilt nach wie vor“, sagt Frings, der beim FC Toronto aus der Major League Soccer seine Karriere ausklingen lässt. Aktuell hält er sich in Bremen auf und erholt sich von einer in Heidelberg vorgenommen Operation an der Hüfte. Es war „nichts Dramatisches“, meint Frings. Und schon gar nichts, was ihn zum vorzeitigen Karriereende zwingen würde: „Im Januar beginnt in Toronto die Vorbereitung auf die neue Saison. Dann will ich wieder fit sein.“

Fit für seine finale Saison? „Es wird“, bestätigt der Vize-Weltmeister von 2002, „definitiv mein letztes Jahr“. Ende 2013, Frings wird dann 37 Jahre alt sein, endet der Vertrag in Toronto und damit auch seine aktive Karriere. Die als Coach soll folgen. „Ob ich am Ende wirklich Trainer werde, wird man sehen. Ich will es auf jeden Fall versuchen.“ Werder, das hatte Geschäftsführer Klaus Allofs bei Frings’ Verabschiedung angedeutet, ist bereit, ihm zu helfen. Eine Beschäftigung in der Jugendabteilung parallel zu den DFB-Lehrgängen ist der klassische Weg.

Torsten Frings ist entschieden, es so zu machen. Aber erstmal will er noch den Rest seines MLS-Abenteuers hinter sich bringen. Das Engagement beim FC Toronto muss sportlich zwar als wenig erfolgreich – die Mannschaft ist Letzter der Eastern Conference – bezeichnet werden, seinen Zweck habe der Wechsel aber allemal erfüllt, sagt der ehemalige Werder-Kapitän: „Ich bin froh, dass ich das gemacht habe. Es ist eine Riesenerfahrung.“ · csa

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