„Vermutlich mein letztes Heimspiel“

Frings ringt mit den Gefühlen

Abschiedsvorstellung für Torsten Frings im Weserstadion?

Bremen - Petri Pasanen und Daniel Jensen dürfen sich morgen auf Präsente freuen. „Es wird eine Verabschiedung geben“, kündigte Werder-Sportchef Klaus Allofs gestern an. Auch für den Gegner und frischgebackenen Meister Borussia Dortmund haben die Bremer „natürlich etwas vorbereitet. Die Schale haben wir aber leider nicht bekommen“, scherzte Allofs.

Weder Blumen noch andere Geschenke wird’s dagegen für Torsten Frings geben – und das, obwohl es auch für den Kapitän die Abschiedsvorstellung im Weserstadion sein könnte. „Im Moment muss ich davon ausgehen, dass es mein letztes Heimspiel für Werder ist. Und deshalb gehe ich schon mit besonderen Gefühlen in die Partie“, bekannte der 34-Jährige, dessen Vertrag ausläuft.

Training am Donnerstag

Training am Donnerstag

Ende Februar hatte Frings angekündigt, seine Karriere im Sommer beenden zu wollen. Dann jedoch kehrte beim Kapitän, der in der Hinrunde mehrfach die mangelnde Einstellung und den fehlenden Teamgeist angeprangert hatte, mit dem engagierteren Auftreten des Teams mehr und mehr der Spaß zurück. Frings geriet ins Grübeln und wollte Klarheit, ob Werder noch mit ihm plant. Doch Allofs betonte stets, erst detailliert reden zu wollen, wenn der Klassenerhalt perfekt ist. Und darauf wird weiter gewartet. „Wir haben noch nicht wieder gesprochen“, sagte Frings: „Dass es so lange dauert, bis wir gerettet sind, konnte man nicht vorhersehen.“

Torsten Frings

Torsten Frings

Werders Position ist aber klar. Der Leitwolf soll ein weiteres Jahr bleiben, wenn sich beide Parteien finanziell einigen können. Sollten sich die Bremer morgen aller Abstiegssorgen entledigen, würde Allofs den Kapitän gleich an den Verhandlungstisch einladen: „Nicht unmittelbar auf dem Platz, aber in den darauffolgenden Tagen würden wir das Thema angehen.“

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