Frings – so rackert ein Führungsspieler

Peter Niemeyer

Werder-Bremen - Tim Wiese: Über eine Stunde damit beschäftigt, sich bei null Grad warmzuhalten. Vergebens: Vor dem 1:1 im Luftduell mit Friedrich unternahm der fröstelnde Wiese nur einen halbherzigen Fangversuch. Note: 4,5

Clemens Fritz: Es gab zwei Fritz’: den defensiv grundsoliden und den offensiv fast wirkungslosen. Note: 3

Per Mertesacker: Nach der ausgesprochen schwacher Leistung in Gladbach stabilisiert. Note: 3

Werder Bremen - Hertha BSC

Naldo: In der Anfangsphase gegen den antrittsschnellen Ramos mit Problemen. Aber Naldo war gewillt, sich in die Partie zu arbeiten und hatte den Kolumbianer fortan gut im Griff. Note: 3

Petri Pasanen: Unaufgeregter, zuverlässiger Arbeiter auf der linken Abwehrseite. Nach einer guten Viertelstunde besetzte er seine Seite gelegentlich auch offensiv. Der unglückliche Abdennour muss sich wohl auf eine längere Zeit als Bank-Angestellter einstellen.Note: 3,5

Torsten Frings: Ließ seinen pathetisch angehauchten Worten („Wir waren unwürdig, die Raute zu tragen“) Taten folgen. Der 33-Jährige übernahm Verantwortung, war immer da, wo Unterstützung gebraucht wurde und wirkte sehr ballsicher. In der zweiten Hälfte mit ein paar Verschnaufpausen, aber auch dem Freistoß vor Werders Siegtreffer.Note: 2

Peter Niemeyer (bis 60.): In seinem ersten Saison-Einsatz von Beginn an hatte Niemeyer einen klaren Plan: Möglichst oft anspielbar sein und den Ball dann einfach und sicher weiterleiten. Das setzte der 26-Jährige, der als zweiter „Sechser“ anfing und sich dann mehr ins rechte Mittelfeld vorschob, gut in die Tat um. Nach einer Stunde und beachtlichen 58 Ballkontakten für den zweiten echten Stürmer geopfert. Note: 3

Aaron Hunt: Zwei, drei Schlampereien, aber auch eine ganze Menge gute Szenen. Fein sein Zuspiel auf Özil (6.), perfekt seine Maßflanke auf Pizarro (34.). Insgesamt deutlich auffälliger und effektiver als Özil. Note: 2,5

Mesut Özil (bis 90. + 1): Steckt immer noch im Loch. Versteckte sich zu oft auf den Flügeln, statt das Spiel in der Mitte an sich zu reißen und musste sich erboste Zwischenrufe von Thomas Schaaf gefallen lassen.Note: 5

Claudio Pizarro:Erst Pfosten-Pech (20.), dann raubte ihm Hertha-Keeper Jaroslav Drobny in mehreren Szenen den Nerv. Erst die insgesamt fünfte Großchance war drin – und Pizarro mal wieder der Matchwinner. Note: 3

Marko Marin (bis 84.):Brauchte ein Weilchen, bis er bei seinen Dribblings die richtige Idee hatte. Dann riss er das Berliner Bollwerk auf und servierte unter anderem Pizarro zwei mundgerechte Vorlagen. Weil der nicht traf, machte es Marin nach 66. Minuten selbst: perfekte Direktabnahme nach Özils Pressschlag. Starke Leistung.Note: 2

Hugo Almeida (ab 60.): Allein in seiner Funktion als zweiter Stürmer neben Pizarro machte er Werder gefährlicher. Ein abgefälschter Schuss, den Drobny gerade noch entschärfte (77.).

Note: 3,5

Tim Borowski (ab 84.): –

M. Rosenberg (ab 90. + 1):

flü/it

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