Athletic Bilbao morgen in Bremen – „die müssen wir niederkämpfen“

Frings fordert: Voller Einsatz für die halbe Miete

+
Die Richtungsvorgabe von Kapitän Torsten Frings ist klar: Bilbao bekämpfen, die Gruppe dominieren, das Überleben in der Europa League frühzeitig sichern.

Bremen - Von Carsten Sander. Es ist seine ureigenste Aufgabe als Kapitän von Werder Bremen, die Richtung vorzugeben. Und der kommt Torsten Frings gerne nach. Immer.

Natürlich auch vor dem zweiten Gruppenspiel in der Europa League morgen (19.00 Uhr) gegen Athletic Bilbao. Nur ein Sieg zählt, sagt Frings vor dem Duell, in dem die Bremer schon früh die Weichen auf das Erreichen der K.o.-Phase stellen können.

Lesen Sie dazu:

Athletic Bilbao - ein ganz besonderer Club

Mit dem etwas glücklichen 3:2 bei Nacional Funchal vor zwei Wochen sei Werder „gut gestartet, jetzt müssen wir nachlegen. Sechs Punkte aus zwei Spielen können schon die halbe Miete sein“, sagt der 32-Jährige. Sein Fahrplan für die Gruppenphase sieht so aus: Drei Auswärtspunkte sind schon auf dem Konto, „und die Heimspiele musst du alle gewinnen“. Dann ist Werder weiter. Ganz sicher.

Dass der Gang in die K.o.-Runden verstellt sein könnte, ist bei der Auswahl „zwei aus vier“ ohnehin schwer vorstellbar. Funchal und Austria Wien gelten als Außenseiter in der Gruppe, Bremen und Bilbao als die Platzhirsche. Spannend wird sein, wie die Basken sich morgen im Weserstadion präsentieren. Denn auch sie können nach dem 3:0 über die Austria zum Auftakt schon die von Frings zitierte halbe Miete einfahren – wenn sie an der Weser gewinnen. Frings erwartet deshalb Folgendes: „Wir können davon ausgehen, dass Bilbao sich nicht hinten reinstellen wird, sondern selbst nach vorne spielt. Das ist ein technisch starkes Team und keine Kloppertruppe.“

Letzteres ist fraglos vorteilhaft für die Knochen der Bremer Profis, der Faktor Spielfreude bei den Spaniern könnte den Gastgebern ebenfalls entgegenkommen. Denn Teams, die nach vorne spielen, sind in der Defensive anfälliger. Werder kennt das aus eigener Erfahrung, hat aktuell aber das gesunde Mittelmaß gefunden. Drei Ligaspiele in Folge ohne Gegentor – das hätten wohl nur die Wenigsten erwartet. Ein „positives Gefühl“ habe sich nun im Mannschaftskreis eingestellt, hat Torsten Frings festgestellt. Ihm gefällt diese Atmosphäre der Zufriedenheit, er möchte sie nicht zerstört sehen. „Wir wollen das Gefühl mit ins Spiel nehmen, aber den Gegner nicht unterschätzen“, sagt Frings. Bei allem, was morgen an spielerischem Potenzial auf dem Platz stehen wird, kommt es in erster Linie doch auf den größeren Erfolgswillen an. Oder in Frings’ Worten gesprochen: „Die müssen wir auch niederkämpfen können.“

Finaltag bei den 53. Sixdays Bremen - Sieg für Kalz/Keisse

Finaltag bei den 53. Sixdays Bremen - Sieg für Kalz/Keisse

Mays Brexit-Rede ruft trotzige Reaktionen hervor

Mays Brexit-Rede ruft trotzige Reaktionen hervor

Was die jüdische Küche zu bieten hat

Was die jüdische Küche zu bieten hat

So gefährlich sind Rippen-Verletzungen 

So gefährlich sind Rippen-Verletzungen 

Meistgelesene Artikel

Niklas Moisander: „Es fühlt sich besser an“

Niklas Moisander: „Es fühlt sich besser an“

Nächste schlechte Nachricht von Grillitsch

Nächste schlechte Nachricht von Grillitsch

Ekici in Trabzon suspendiert

Ekici in Trabzon suspendiert

Johannsson und Sane fehlen

Johannsson und Sane fehlen

Kommentare