Werder-Kapitän: „Bei Quali-Spielen bin ich dabei“

Frings: „Alles nicht so schlimm“

„Ich werde nicht lange fehlen.“ Werder-Kapitän Torsten Frings glaubt, dass er nach seiner Leisten-OP schnell wieder eingreifen kann.

Norderney - Von Arne Flügge. Die Sorge um Torsten Frings bei Werder Bremen ist groß – doch gestern gab der Kapitän Entwarnung: „Es ist alles nicht so schlimm, ich werde nicht lange fehlen“, sagte der Bremer Mittelfeldstar gegenüber dieser Zeitung.

Frings war am Donnerstag in Berlin überraschend an der Leiste operiert worden. Und einen Tag später hatte Sportchef Klaus Allofs die Befürchtung geäußert, dass sein Führungsspieler erst in vier Wochen wieder ins Training einsteigen kann und damit vermutlich die wichtigen Qualifikationsspiele zur Champions League (17./18. und 24./25. August) verpassen wird. Es wurden sogar Überlegungen laut, sich auf dem Transfermarkt nach einem Ersatz umzuschauen.

„Bei den Quali-Spielen bin ich wieder dabei. Früher noch“, versprach Frings indes gestern: „Die Operation war nur ein kleiner Eingriff, in drei bis vier Wochen bin ich wieder spielfähig.“

Der dritte Tag auf Norderney

Werder auf Norderney (Tag 3)

Die kommenden Tage darf Frings allerdings noch nichts machen. „Nächste Woche aber werden die Fäden gezogen – und dann steige ich sofort wieder ins Lauftraining ein.“ Anschließend will der Bremer Kapitän dann ab dem 19. Juli mit ins zweite Trainingslager nach Donaueschingen reisen. „Dort hole ich mir die konditionellen Grundlagen und versuche, möglichst schnell ins Mannschaftstraining einzusteigen.“

Dass Frings das erste Vorbereitungscamp auf Norderney verpasst, sieht er als nicht so problematisch an. „Okay, sicher wäre es besser gewesen, ich hätte dort mittrainiert. Aber ich mache mir da keinen Kopf. Unterm Strich habe ich dann ja nur eine Woche verpasst. Zum Glück haben wir in diesem Jahr bis zum Saisonstart noch mehr Zeit. Ich habe also fünf Wochen Vorbereitung statt sechs. Wo ist das Problem?“, fragt der 33-Jährige.

Seine Leistenprobleme seien nach der Operation behoben, wie Frings sagt. „Bei der Untersuchung in Berlin hatte sich herausgestellt, dass die Leiste ein Stück eingerissen war. Das wurde behoben. Und ich denke, dass war’s dann jetzt auch damit. Mir geht’s wieder gut“, meinte der Bremer, der jetzt lieber bei seinen Kollegen auf Norderney wäre – trotz des harten Trainings bei extremer Hitze: „Alles ist besser, als hier momentan nur abzuhängen.“

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