Werder-Boss Allofs will den Schweden abgeben und Arnautovic holen

Freies Geleit für Rosenberg

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Markus Rosenberg hat bei Werder wohl keine Zukunft mehr.

Bremen - Von Björn Knips · Klaus Allofs bastelt an einem neuen Sturm für Werder Bremen. Sein Plan: Marko Arnautovic soll kommen, Markus Rosenberg gehen. Offen wie selten bestätigt der Clubchef das Interesse an einer Verpflichtung des Österreichers Arnautovic und berichtet gleichzeitig von einem klärenden Gespräch mit dem Schweden Rosenberg.

„Markus sieht es ähnlich wie wir: Noch so eine Saison wie die vergangene macht für ihn und für uns keinen Sinn. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass er etwas Neues macht, werden wir mitziehen“, sagt Allofs. Angebote lägen für den 27-Jährigen zwar noch nicht vor, „aber es ist ja noch reichlich Zeit“, so Allofs.

Allerdings: Von einem Verkauf Rosenbergs ist auch eine Verpflichtung von Arnautovic abhängig. „Wir werden sicher nicht mit fünf gestandenen Stürmern in die Saison gehen“, stellte Allofs klar. Momentan hat Werder mit Claudio Pizarro, Hugo Almeida, Sandro Wagner und Rosenberg zwar nur vier etablierte Angreifer unter Vertrag, aber auch Mittelfeldspieler Marko Marin durfte in der vergangenen Saison ganz vorne ran.

Marko Arnautovic soll in der nächsten Saison für Werder Bremen auf Torejagd gehen.

Dort könnte bald auch Arnautovic spielen. Der 21-Jährige war in der vergangenen Spielzeit von Twente Enschede an Inter Mailand ausgeliehen. Doch beim Champions-League-Sieger kam er kaum zum Einsatz, weshalb auch die Acht-Millionen-Euro-Kaufoption hinfällig wurde. Ein Rückkehr nach Holland ist unwahrscheinlich. „Marko ist ein sehr interessanter Spieler, dessen Weg wir schon einige Jahre verfolgen. Er steht auf unserer Liste“, verrät Allofs. Und natürlich habe sich der Club davon überzeugt, dass Arnautovic auch in die Bundesliga möchte. Allerdings soll dabei der VfL Wolfsburg ebenfalls um die Dienste des Österreichers buhlen. „Wir müssen jetzt ein paar Dinge abarbeiten und werden dann sehen, was passiert“, so Allofs.

Das gilt auch für die unendliche Geschichte Carlos Alberto. Der 7,8-Millionen-Euro-Flop ist noch bis zum 30. Juni an Vasco da Gama ausgeliehen. Bei Werder steht er noch ein Jahr unter Vertrag. „Ich habe Carlos in Brasilien getroffen und auch mit seinem Verein Vasco da Gama gesprochen. Die wollen ihn gerne behalten, und Carlos möchte gerne bleiben. Grundsätzlich liegen wir da gar nicht weit auseinander“, sagt Allofs und schließt ein Tauschgeschäft nicht aus: „Wir sind offen für alles.“ Ob dabei Linksverteidiger Ramos (22 Jahre) oder auch Mittelfeldspieler Souza (21) als Neuzugänge in Frage kämen, wollte Allofs nicht bestätigen. Dafür räumte er mit weiteren Gerüchten auf: Zoran Tosic (1. FC Köln) und Francois Clerc (Olympique Lyon) seien für Werder kein Thema.

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