Freiburg im Abstiegskampf, und Dutt fest im Sattel

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Der SC Freiburg steckt mitten im Abstiegskampf. Bei anderen Clubs hätten längst die Alarmglocken geschrillt, der Trainer wäre gefeuert oder zumindest in Frage gestellt worden. Doch im Breisgau ist das anders. Die branchenüblichen Szenarien bleiben dort aus. Der Club spricht Trainer Robin Dutt weiterhin das Vertrauen aus. Und das aus Überzeugung.

Eine Handlungsweise, die beim heutigen Gegner Werder Bremen Anerkennung findet. „So etwas sollte eigentlich Normalität sein, ist es aber leider nicht“, sagt Bremens Sportchef Klaus Allofs: „Wichtig ist, die Lage richtig einzuschätzen. Das lebt Freiburg vor. Denn gegen den Abstieg zu spielen, muss nicht gleich bedeuten, dass ein Trainer schlecht arbeitet.“

Die Beharrlichkeit der Freiburger trägt Früchte. Mit seinem 4-1-4-1-System hat Dutt eine Erfolg versprechende Grundordnung gefunden. Der Sieg gegen Mainz sowie zwei Unentschieden gegen Hoffenheim und Bochum liefern den Beweis dafür. „Wir haben endlich ein System gefunden, in dem wir die Ordnung halten und dadurch gegen individuell starke Mannschaften wenig zulassen“, erklärte Mittelfeldspieler Julian Schuster.

Und daher warnte Werder-Coach Thomas Schaaf schon mal eindringlich vor Freiburg: „Wir dürfen sie nicht spielen lassen und müssen auf der anderen Seite unsere Chancen konsequent nutzen.“

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