Keine Chance für unmoralische Angebote

Baumann: Gnabry ist nicht zu haben

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Serge Gnabry schnürte als Debütant gegen San Marino gleich einen Dreierpack. 

Bremen - So ein 8:0 gegen San Marino in der WM-Qualifikation wird im Land eines Weltmeisters eigentlich schnell abgehakt, doch ein Spieler ist seit dem deutschen Schützenfest beim Fußball-Zwerg plötzlich in aller Munde: Serge Gnabry.

Der Werder-Profi langte bei seinem Debüt im Nationaltrikot gleich dreimal zu. Damit steht er in der Statistik nun auf einer Stufe mit so Fußball-Größen wie Fritz Walter und Dieter Müller, den eine ähnlich gute Premiere gelang. 

Und im heutigen Fußball rufen solche Auftritte natürlich gleich finanzstarke Clubs auf den Plan, die sich die Dienste eines derart talentierten 21-Jährigen gerne sichern würden. Möglicherweise sogar schon im Winter, schließlich ist im Fußball inzwischen alles möglich - und eigentlich nur eine Frage des Geldes. Doch Werder-Sportchef Frank Baumann ist ganz entspannt und empfiehlt diese Haltung auch allen Fans: „Da muss keiner Angst haben. Wir werden Serge nicht schon nach wenigen Monaten wieder abgeben – und er will auch gar nicht weg. Da bin ich mir ganz sicher.“ Selbst unmoralische Angebote hätten da keine Chance, betont Baumann: „Wir brauchen Serge auch im neuen Jahr und haben noch viel mit ihm vor.“ 

„Sportlich interessant machen“

Und nach der Saison? Angeblich soll es eine festgeschriebene Ablösesumme geben, für die Gnabry wechseln darf. Und diese Summe soll nicht viel höher sein als die fünf Millionen Euro, die Werder im vergangenen Sommer für den Offensivmann an den FC Arsenal überwiesen hat. Das könnten viele Clubs locker stemmen. Dazu gibt es von Baumann aber keinen Kommentar, er äußert sich nicht zu Vertragsdetails. Aber er verrät Werders Plan mit Gnabry: „Wir müssen uns in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren sportlich so interessant machen, dass ein Spieler wie Serge noch lange bei uns bleibt. Er hat ja gesehen, dass Werder der richtige Weg für ihn ist.“ Das heißt: Werder will endlich raus aus dem Abstiegskampf ins gesicherte Mittelfeld, um dann auch mal wieder die internationalen Plätze anzugreifen. Mit Gnabry, dem ersten Bremer Nationalspieler seit Aaron Hunt im Mai 2013, könnte das klappen.

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DFB-Team mit 8:0-Sieg bei Schmuddelwetter in San Marino

Die deutschen Spieler feiern den Auftakttreffer gegen San Marino. Foto: Ettore Ferrari
Die deutschen Spieler feiern den Auftakttreffer gegen San Marino. Foto: Ettore Ferrari  © Ettore Ferrari
Sami Khedira (2.v.r.) hat das 1:0 erzielt und feiert mit seinen Teamkameraden. Foto: Ettore Ferrari
Sami Khedira (2.v.r.) hat das 1:0 erzielt und feiert mit seinen Teamkameraden. Foto: Ettore Ferrari  © Ettore Ferrari
Mario Götze (l) wird von San Marinos Davide Simoncini attackiert. Foto: Guido Kirchner
Mario Götze (l) wird von San Marinos Davide Simoncini attackiert. Foto: Guido Kirchner  © Guido Kirchner
Serge Gnabry (M/8) erzielt das 2:0 gegen San Marino. Foto: Ettore Ferrari
Serge Gnabry (M/8) erzielt das 2:0 gegen San Marino. Foto: Ettore Ferrari  © Ettore Ferrari
Statt auf dem Spielfeld dem Ball nachzujagen hat Trainer-Azubi Miroslav Klose (r) nun seinen Platz am Spielfeldrand. Foto: Guido Kirchner
Statt auf dem Spielfeld dem Ball nachzujagen hat Trainer-Azubi Miroslav Klose (r) nun seinen Platz am Spielfeldrand. Foto: Guido Kirchner  © Guido Kirchner

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