Affolters letzte Fahrt mit dem Dienstwagen

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Nach einem Jahr in Bremen musste Francois Affolter in die Schweiz zurückkehren.

Bremen - Ursprünglich hatte Francois Affolter geplant, seinen Werder-Teamkollegen zum Abschied Schokolade aus seiner Heimat zu schenken. „Aber weil ich so lange nicht in der Schweiz war, hat es leider nicht geklappt“, bedauerte der 21-jährige Innenverteidiger.

Das passt perfekt ins Bild, denn in der zweiten Hälfte seines einjährigen Engagements in Bremen hat eigentlich gar nichts mehr geklappt. Affolter, im Januar von den Young Boys Bern ausgeliehen und in der Rückrunde 13 Mal eingesetzt, fristete bei Werder in den vergangenen Monaten ein Schattendasein. Er schaffte es fast nie in den 18er-Kader, spielte keine einzige Sekunde.

Am Sonntagabend durfte er dann doch noch mal auf den Rasen des Weserstadions – zur offiziellen Verabschiedung. Seine Habe war da längst gepackt, die Wohnung ausgeräumt. Inzwischen ist in Mateo Pavlovic (von NK Zagreb) schon sein Nachfolger da – und das Kapitel Werder endgültig zugeklappt. Gemeinsam mit U 23-Keeper Jerome Reisacher fuhr Affolter in seinem Bremer Dienstwagen in die Schweiz. Reisacher reiste weiter in seine Heimat nach Frankreich und liefert das Auto am 3. Januar zum Trainingsauftakt in Bremen ab.

Affolter wird dann wieder bei den Young Boys sein, wo er einen Vertrag bis 2016 hat – aber wie lange noch? „Es ist alles offen. Bis Ende Januar kann so viel passieren. Ich weiß nur, dass ich unbedingt spielen muss“, sagte der Schweizer. Er habe bisher nicht mit Berns Trainer Martin Rueda (seit Juli im Amt) gesprochen. „Nur ein bisschen mit dem Geschäftsführer. Natürlich möchte ich noch hören, was der Trainer sagt.“

Auf seine Zeit in Bremen blickt Affolter insgesamt mit gemischten Gefühlen zurück: „Am Anfang lief es gut, dann habe ich keine Chance mehr bekommen und war frustriert. Die größte Enttäuschung aber war Olympia. Da habe ich kaum gespielt – und war dann bei Werder total raus.“ Trotzdem mag er nicht von einem verlorenen Jahr sprechen: „Mein Aufenthalt in Bremen wird mich voranbringen und mental stärker machen. Ich habe sicher Fortschritte gemacht, es war eine gute Erfahrung.“ 

 mr

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