Horst Heldt: Wollte zu "Traditionsverein"

Di Santo wendet sich mit offenem Brief an Werder-Fans

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"Vielen Dank für diese zwei Jahre, sie waren wunderbar für mich" - Franco Di Santo verabschiedet sich bei Werder Bremen und wechselt zum FC Schalke 04.

Bremen - Franco Di Santo meldet sich nach seinem Ausstieg bei Werder Bremen zu Wort. In einem Abschiedsbrief, den der 26-Jährige bei Twitter veröffentlichte, bedankt sich der Stürmer mehrfach bei seinen Fans an der Weser, bekundet seine anhaltende Liebe für die Grün-Weißen und nimmt Stellung zu seiner Entscheidung.

"Vielen Dank an die Fans, an meine Kollegen, an meine Freunde, an das Trainerteam und an die Führung, die sich Mühe gegeben haben, damit ich bleibe, aber im Leben muss man ab und zu Entscheidungen treffen, die uns schwer fallen, und nun musste ich es tun, da es ein weiterer Schritt in meiner Karriere und meiner persönlichen Entwicklung ist", beschreibt der Argentinier die Gründe, warum er die Grün-Weißen verlässt.

Der Wechsel von Di Santo zum FC Schalke 04 war für Werder und die Fans gestern ein Schlag in die Magengrube. Trotz häufiger Sympathiebekundungen für Bremen ist der Torjäger nun weg. Ein paar Buhrufe sind zu hören, als Sportdirektor Rouven Schröder beim Tag der Fans die Bühne betritt - große Enttäuschung bei den Fans. "Ich erwarte nicht, vollkommen verstanden zu werden, ich hoffe aber in Erinnerung zu bleiben als ein Spieler, der trotz vieler Schwierigkeiten immer das Beste gegeben hat", richtet Di Santo den Werder-Anhängern in der Stellungnahme aus.

Schalkes Sportvorstand Horst Heldt sieht den Wechsel zum Revierclub nicht durch finanzielle Motive begründet. "Wenn es ums Geld gegangen wäre, hätte er nach England gehen müssen", sagte Heldt der Bild am Sonntag. "Aber er wollte international spielen bei einem emotionalen Traditionsverein - da sind wir die Nummer Eins in Deutschland."

Trainer Viktor Skripnik äußerte sich am Samstag: „Für mich ist das schon Schnee von gestern. Ich wünsche Franco alles Gute. So etwas ist legitim – nur schade, dass es so kurzfristig passierte.“ lor

Franco Di Santo: Seine Werder-Zeit in Bildern

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