Flugzeug zu schwer, Chaos bei Rückreise

Eine Nacht in England

Leicester/Bremen - Deutlich zu viel getankt – das kommt selten gut. Bei der Rückreise nach dem Testspiel bei Leicester City bescherte es Werder sogar riesige Probleme. Allerdings hatte das Charter-Flugzeug zu viel intus, nicht die Passagiere. Weil Mitarbeiter des Flughafens Birmingham die Fokker F 50 der belgischen Fluglinie VLM angeblich ohne Absprache randvoll betankt hatten, wäre die Maschine bei voller Besetzung eineinhalb Tonnen zu schwer gewesen. So gab es keine Starterlaubnis.

Was tun? Sprit abzupumpen, war verboten. Also wurde entschieden: 500 Kilo Gepäck und 1000 Kilo Lebendgewicht in Gestalt von vier Reportern (darunter der Verfasser dieser Zeilen) und acht Werder-Mitarbeitern blieben in England zurück. Pech gehabt.

Während Team, Trainerstab und Geschäftsführung am Samstag noch kurz vor Beginn des Nachtflugverbots in Bremen landeten, ging es für den Rest der Reisegruppe ins Hotel nach Coventry – ohne irgendetwas, das man für eine Übernachtung im Hotel braucht. Immerhin: Werder-Teammanager Tim Barten organisierte neben Taxis, Hotel und Abendessen auch zwölf Zahnbürsten. Heim ging’s dann erst gestern Morgen. Und als die Truppe nach Zwischenstopp in Frankfurt endlich in Bremen gelandet war, stolperte sie beinahe über Joseph Akpala, der auf seine Maschine gen Istanbul wartete. Eine Geschichte frei Haus für die Journalisten – Glück gehabt.

csa

Rubriklistenbild: © dpa-tz

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