Werder meidet die harten Trainingsplätze / Arnautovic, Jensen, Frings zurück

Die Flucht ins Weserstadion

Bremen - (mr) · Nein, es war kein Geheimtraining. Dass Werder-Coach Thomas Schaaf seine Profis gestern Vormittag nicht auf einen der umliegenden Plätze, sondern direkt ins Weserstadion gebeten hatte, lag an den Witterungsbedingungen.

Die Trainingsplätze waren zum Teil hart gefroren – zu gefährlich. „Die Rasenheizung im Stadion ist wesentlich effektiver“, erklärte Schaaf und fügte mit Blick auf die bibberkalten minus sechs Grad und den eisigen Wind an: „Die Bedingungen sind dort besser, weil die extrem kalten Temperaturen vor allem durch den scharfen Wind verursacht werden – und der wird durch die Tribünen abgefangen.“

Bei der Kälteschutz-Einheit im Stadion mischten auch einige Rückkehrer wieder mit. Zum Beispiel Kapitän Torsten Frings, der beim rüden Foul von St. Paulis Markus Thorandt am Sonntag nur ein paar Kratzer abbekommen hatte – und gestern signalisierte: „Alles halb so wild. Ich habe normal trainiert.“ Gleiches galt für Marko Arnautovic (nach Adduktorenbeschwerden) und Daniel Jensen (nach Knieproblemen). „Ich habe alle Übungen ohne Schmerzen mitmachen können“, sagte der Österreicher Arnautovic, der schon tags zuvor mit Jensen einen Härtetest absolviert hatte. Und auch der Däne wirkte zufrieden: „Ich habe mich in die Zweikämpfe reingehauen und nichts gespürt.“ Jensen hatte „schon länger“ eine leichte Innenbanddehnung mit sich herumgetragen – „und im Spiel gegen Tottenham habe ich einen Schlag aufs Knie bekommen, konnte nicht mehr richtig laufen“. Nun ist er wieder fit und drängt in den Kader für das Spiel am Samstag (15.30 Uhr) in Wolfsburg: „Wenn ich morgen wieder keine Probleme habe, bin ich dabei.“

Für Claudio Pizarro dagegen kommt ein Einsatz am Wochenende wahrscheinlich noch zu früh. Der Peruaner trainierte nach seinem dritten Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel auch gestern nur individuell – aber immerhin im Warmen.

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