Ex-Bremer mit Köln beim Turnier in Lohne

Kainz im Interview: „Ich habe bei Werder sehr viele Freunde gewonnen“

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Florian Kainz vom 1. FC Köln hat noch einige Freunde bei Werder Bremen. Theodor Gebre Selassie ist einer davon.

Lohne – Fast auf den Tag genau sechs Monate ist es nun her, dass sich Florian Kainz (26) dazu entschieden hat, Werder Bremen zu verlassen. Die fehlende Perspektive auf einen Stammplatz – das war im Januar der Hauptgrund dafür, dass sich der Österreicher nach zweieinhalb Jahren bei Werder für einen Neuanfang entschied.

Nach dem Blitzturnier in Lohne, das Kainz mit seinem neuen Verein 1. FC Köln gewann, hat er im Interview mit der DeichStube erklärt, warum er mit dem Wechsel alles richtig gemacht hat, zu welchen Profis von Werder Bremen er bis heute Kontakt pflegt und welche Ziele er mit Köln nach dem Bundesliga-Aufstieg hat.

Herr Kainz, Sie haben heute mit Köln gegen Ihren Ex-Verein Werder gespielt und 0:1 verloren. Wie war’s für Sie?

Es war natürlich ein besonderes Testspiel für mich gegen die alten Kollegen. Auch wenn wir am Ende verloren haben, war es ein guter Test, ein sehr intensives Spiel.

In dem es durchaus zur Sache ging...

Ja, wenn man gegen einen Konkurrenten aus der Bundesliga spielt, dann will man sich immer messen. Auch in der Vorbereitung. Beide Mannschaften sind viel gelaufen, sind aber noch nicht bei 100 Prozent. Das hat man am Schluss gesehen.

Sie haben mit Köln in der vergangenen Saison als Meister den Aufstieg in die Bundesliga gefeiert. Haben Sie mit dem Wechsel alles richtig gemacht?

Ja, denn es war mein Ziel, dass ich so viel wie möglich spiele und dass wir mit Köln aufsteigen. Wir sind Meister geworden, und bis auf zwei Spiele, die ich gesperrt verpasst habe, habe ich jedes Spiel gemacht. Insofern ist für mich alles aufgegangen, was ich mir vorgenommen hatte. Ich bin froh, dass ich wieder in der Bundesliga bin.

Ist die neue Saison für Sie ein zweiter Anlauf in der Bundesliga?

Ich weiß nicht, ob ich es so bezeichnen würde. Fakt ist, dass wir mit Köln in der Bundesliga spielen und ich in der Vorbereitung versuche, mich möglichst gut in Szene zu setzen.

Was sind denn Ihre Ziele mit Köln?

Das Ziel ist ganz klar, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun bekommen.

Haben Sie heute noch Kontakt zu Werder?

Klar, ich habe bei Werder sehr viele Freunde gewonnen. Mit Maxi Eggestein, Marco Friedl, Theo Gebre Selassie und Davy Klaassen habe ich regelmäßig Kontakt.

Und wenn Köln am Ende vor Werder landet, dann wäre das...?

Super natürlich!

Quelle: DeichStube

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