Bei Sieg gegen VfL Wolfsburg

Flitzer-Auftritt ärgert Werder

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Ein Flitzer störte das Werder-Spiel gegen den VfL Wolfsburg und wurde von Ordnern abgeführt.

Bremen - Plötzlich war er da. Mitten auf dem Platz. Ein Fan, in solchen Fällen auch „Flitzer“ genannt, der es offenbar für eine gute Idee hielt, während des laufenden Bundesligaspiels zwischen Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg ein Selfie mit seinem Idol Max Kruse zu machen.

In Höhe der Mittellinie hatte der Mann den Bremer Stürmer schließlich erreicht, elf Minuten waren da gespielt. Kruse reagierte cool, versagte dem Mann das Foto und komplimentierte ihn ruhig, aber entschieden vom Platz. Es war eine Szene, wie sie immer mal wieder in Fußballstadien vorkommt. Und eine Szene, wie sie niemand braucht.

„So etwas muss nicht sein. Das stört eigentlich nur“, sagte Florian Kainz, mit zwei Treffern beim Bremer 3:1-Erfolg der Mann des Abends. „Ich habe mich schon gewundert, dass keine Ordner da waren.“ Bedroht habe er sich von dem Mann aber nicht gefühlt.

Auch Werders Sportchef Frank Baumann konnte dem Vorfall nichts Positives abgewinnen. „Das ist ärgerlich. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann das schon mal im Weserstadion passiert ist“, sagte er - und betonte: „Es ist unnötig, weil es auf dem Fußballplatz nichts zu suchen hat.“

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Wieder ein Start nach Maß: Nach einer Ecke von Zlatko Junuzovic köpft Ludwig Augustinsson in der vierten Minute ein. Es war das erste Bundesliga-Tor des Schweden.
Wieder ein Start nach Maß: Nach einer Ecke von Zlatko Junuzovic köpft Ludwig Augustinsson in der vierten Minute ein. Es war das erste Bundesliga-Tor des Schweden. © Gumz
Werder war von Anfang an gut im Spiel und verteidigte die Wolfsburger Standards sehr abgezockt.
Werder war von Anfang an gut im Spiel und verteidigte die Wolfsburger Standards sehr abgezockt. © Gumz
Flitzeralarm in der elften Minute! Ein männlicher Zuschauer hat es tatsächlich aufs Feld geschafft, wird aber von Kruse dem Sicherheitspersonal übergeben.
Flitzeralarm in der elften Minute! Ein männlicher Zuschauer hat es tatsächlich aufs Feld geschafft, wird aber von Kruse dem Sicherheitspersonal übergeben. © nordphoto
Nach einer halben Stunde wurde Kruses Kopfball nach einer Ecke auf der Linie geklärt, dann knallte Moisander den Nachschuss an den Querbalken (31.).
Nach einer halben Stunde wurde Kruses Kopfball nach einer Ecke auf der Linie geklärt, dann knallte Moisander den Nachschuss an den Querbalken (31.). © Gumz
Vor der Pause schlug Werder doch nochmal zu. Kainz spielte einen Doppelpass mit Junuzovic und schlenzte die Kugel aus halblinker Position ins rechte Eck (40.). Ein Super-Tor!
Vor der Pause schlug Werder doch nochmal zu. Kainz spielte einen Doppelpass mit Junuzovic und schlenzte die Kugel aus halblinker Position ins rechte Eck (40.). Ein Super-Tor! © nordphoto
Kurz nach dem Seitenwechsel kommt Robin Knoche im Sechzehner zu Fall, weil Moisander ihn völlig unnötig zu Boden reißt. Den Elfmeter verwandelt Paul Verhaegh im Nachschuss zum 2:1 (49.).
Kurz nach dem Seitenwechsel kommt Robin Knoche im Sechzehner zu Fall, weil Moisander ihn völlig unnötig zu Boden reißt. Den Elfmeter verwandelt Paul Verhaegh im Nachschuss zum 2:1 (49.). © nordphoto
Werder war durch den Anschlusstreffer der Gäste verunsichert. Kohfeldt reagierte und brachte Thomas Delaney für Bargfrede ins Spiel (57.).
Werder war durch den Anschlusstreffer der Gäste verunsichert. Kohfeldt reagierte und brachte Thomas Delaney für Bargfrede ins Spiel (57.). © nordphoto
Von den Grün-Weißen war nicht mehr viel zu sehen – bis zur 72. Minute. Kruse behielt die Übersicht und fand Kainz, der von links aus spitzem Winkel ins Tor traf.
Von den Grün-Weißen war nicht mehr viel zu sehen – bis zur 72. Minute. Kruse behielt die Übersicht und fand Kainz, der von links aus spitzem Winkel ins Tor traf. © Gumz
Am Ende blieb es beim 3:1 für Werder dank den Toren von Augustinsson und Kainz. Damit feierten die Bremer den ersten Heimsieg in 2018.
Am Ende blieb es beim 3:1 für Werder dank den Toren von Augustinsson und Kainz. Damit feierten die Bremer den ersten Heimsieg in 2018. © nordphoto

Quelle: DeichStube

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