Laszlo Kleinheisler bekommt in Darmstadt seine Chancen

Fleißig, eklig – aber nicht richtig wichtig

Darmstadt/Bremen - Um den Wert, den Laszlo Kleinheisler bislang für Darmstadt 98 besitzt, zu ermessen, sind vier statistische Werte möglicherweise hilfreich. Bislang kam er in vier von fünf Bundesliga-Partien zum Einsatz. Das ist okay. Er spielte aber statt der möglichen 360 nur 228 Minuten. Das geht so. Der Ungar kam in diesen 228 Minuten nur auf 78 Ballkontakte. Das ist sehr wenig. Und ihm gelang ein Assist. Das war jedoch pures Glück.

Es war beim 1:0-Sieg über Eintracht Frankfurt, als der für die laufende Saison von Werder an Darmstadt 98 ausgeliehene Mittelfeldmann einen Allerweltspass auf Salvatore Sirigu spielte. Dessen als Flanke gedachter Schuss senkte sich dann ins Tor. Zutun Kleinheisler? Eigentlich bei null.

Insgesamt hat der 22-Jährige noch keinen nachhaltigen Eindruck bei den „Lilien“ hinterlassen. Trainer Norbert Meier äußert sich nett, aber zurückhaltend über den Mittelfeldmann. Kleinheisler sei „sehr fleißig“, brauche in seinen Aktionen aber „noch Ruhe“. Übersetzt: Kleinheisler wetzt mit wenig Sinn und Verstand über den Platz. Ähnlich war es bei seinen sechs (überwiegend kurzen) Einsätzen für Werder gewesen. Zum Lernen wurde er deshalb nach Darmstadt geschickt, und Meier gibt ihm die Chancen – obwohl der Rotschopf nach wie vor weder deutsch noch englisch spricht. Kommunikation auf dem Platz? Kaum möglich. Kleinheislers neuer Kollege Peter Niemeyer sagt dennoch über den ungarischen Nationalspieler: „Er gibt echt Gas und kann als Gegenspieler eklig sein. Ich glaube, dass er uns in dieser Saison noch helfen wird.“

Vielleicht am Samstag gegen Werder? Kleinheisler hofft drauf. „Wenn wir mit zwei Toren gewinnen, wäre das eine großartige Leistung von uns“, sagte er der „Bild“-Zeitung.

Leon Guwara, der zweite aktuell von Werder an Darmstadt verliehene Profi, kann an der Umsetzung nicht mitwirken. Der Außenverteidiger, der sich gerade erst in die Startelf gespielt hat, fehlt mit einer Gelb-Rot-Sperre – was Peter Niemeyer sehr bedauert: „Leon hat bisher echt gute Spiele für uns abgeliefert.“ 

csa

Rubriklistenbild: © nordphoto

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