Transferbeteiligung für Werder

Fix: Ex-Bremer Vestergaard wechselt in die Premier League

+
Ex-Bremer Jannik Vestergaard wechselt auf die Insel.

Bremen/Mönchengladbach – Jetzt ist offiziell: Ex-Werder-Profi Jannik Vestergaard wechselt von Borussia Mönchengladbach zum FC Southampton in die Premier League - das spült auch den Bremern Geld in die Kasse.

Die Borussia hat den Transfer des Innenverteidigers am Freitag vermeldet. „Wir haben mit dem FC Southampton Anfang dieser Woche eine Einigung über die Ablösemodalitäten erzielt, mit der wir sehr zufrieden sind“, so Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.

Die Ablösesumme soll mehr als 20 Millionen Euro betragen – davon profitiert auch Werder. Beim Wechsel des Dänen zu den Gladbachern haben sich die Bremer eine prozentuale Beteiligung für den Weiterverkauf gesichert. Zehn Prozent an der Differenz der beiden Ablösesummen sollen es sein, in etwa also 800.000 Euro plus x, die Werder vom großen Ganzen abbekommt – ein willkommener Geldregen für die aktuelle Transferperiode.

Vestergaard, zwischen 2015 bis 2016 im grün-weißen Trikot, kann 48 Einsätze und drei Tore für sich verbuchen. Nach zwei Jahren bei den „Fohlen“ folgt der Wechsel in die Premier League. Der 25-Jährige ist mit der dänischen Auswahl zur WM gereist, kam aber in keinem der vier Spiele zum Einsatz.

(gus)

Schon gelesen?

Werder bis Karriereende? Moisander verlängert vorzeitig

Trainingslager-Ticker: Tag zwei im Zillertal

Jannik Vestergaard: Seine Karriere in Bildern

Jannik Vestergaard
Jannik Vestergaard spielte von Januar 2015 bis Sommer 2016 anderthalb Saisons für Werder Bremen. Er absolvierte 54 Pflichtspiele in Grün-Weiß, kam in der Bundesliga 48 Mal zum Einsatz. © nordphoto
Jannik Vestergaard
Gekommen war der 1,99 Meter große Innenverteidiger für 2,5 Millionen Euro von der TSG 1899 Hoffenheim, seiner ersten Station in Deutschland. Ausgebildet worden war Vestergaard zuvor unter anderem bei Bröndby IF in Dänemark. © nordphoto
Jannik Vestergaard
Der in einem Vorort von Kopenhagen geborene Vestergaard, Sohn eines dänischen Vaters und einer deutschen Mutter, hat die doppelte Staatsbürgerschaft, durchlief die dänischen Auswahl-Teams und feierte unter Trainer Morten Olsen 2013 sein Debüt für die A-Nationalmannschaft des Landes. © imago
Jannik Vestergaard
Sein erstes Bundesliga-Spiel für Werder bestritt Vestergaard am 1. Februar 2015 beim 2:0-Sieg gegen Hertha BSC. In Bremen wurde er sofort Stammspieler und Publikumsliebling, die Fans nannten ihn „Weserguard“. © nordphoto
Jannik Vestergaard
Viermal traf die kopfballstarke Abwehrkante für Werder (dreimal in der Bundesliga, einmal im DFB-Pokal; hier gegen den VfB Stuttgart), in Bremen gab es aber eher selten Grund zum Jubeln. Der Club steckte im Abstiegskampf. © nordphoto
Jannik Vestergaard
Trotz des sportlichen Tiefflugs und einer löchrigen Defensive in Bremen wurde Vestergaard zu einem begehrten Mann in der Liga. Beim Angebot über 12,5 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach wurde Werder schwach. © nordphoto
Jannik Vestergaard
Vestergaard verließ den SVW, der mit ihm zehn Millionen Euro Plus machte. Mit Gladbach betrat der Mann mit der Mähne die internationale Bühne, spielte in der Saison 2016/2017 viermal in der Champions League und viermal in der Europa League. © imago

Quelle: DeichStube

Das könnte Sie auch interessieren

Türkische Opposition fürchtet weiter Repressionen

Türkische Opposition fürchtet weiter Repressionen

Nur Platz zwei nach Werth-Desaster beim CHIO

Nur Platz zwei nach Werth-Desaster beim CHIO

Das sind die acht schönsten Strände am Gardasee

Das sind die acht schönsten Strände am Gardasee

Das Werder-Donnerstagstraining

Das Werder-Donnerstagstraining

Meistgelesene Artikel

Langkamps Kampf gegen den „Bonus“

Langkamps Kampf gegen den „Bonus“

Gerüchte-Ticker: Angebliches Werder-Interesse an Suraka

Gerüchte-Ticker: Angebliches Werder-Interesse an Suraka

Müde Profis sollen sich quälen

Müde Profis sollen sich quälen

Möhwald im Interview: „Ich weiß, dass ich ‘was drauf habe“

Möhwald im Interview: „Ich weiß, dass ich ‘was drauf habe“

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.