Fischer verteidigt Werders Nachwuchsarbeit

K.-D. Fischer

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Jugendwahn im deutschen Fußball – doch bei Werder haben es Talente aus den eigenen Reihen offenbar besonders schwer. Vor einem Jahr schaffte zwar Philipp Bargfrede den Sprung zu den Profis, doch davor hatte es eine lange Durststrecke gegeben.

Aaron Hunt war 2004 der letzte gewesen, der nach seinem Debüt bleiben und Stammspieler werden durfte. Und einen „Bargfrede 2010“ gibt es auch nicht. Doch da widerspricht Klaus-Dieter Fischer. „Wir haben die Torhüter Sebastian Mielitz und Felix Wiedwald durchgebracht“, sagt der Werder-Geschäftsführer, der für die Nachwuchsarbeit zuständig ist. Für ihn zählt erst einmal, dass es Spieler in den Profikader schaffen. Ob sie sich da durchsetzen, sei eine andere Sache und von vielen Faktoren abhängig. „Sebastian hat das Pech, dass ein Nationaltorwart vor ihm ist“, erklärt Fischer, macht Mielitz aber Mut: „Ihm gehört die Zukunft.“ Werder sei nun einmal ein Topclub, „auf dem Niveau haben es alle Talente schwer“.

Wie zum Beispiel Simon Rolfes, Jerome Polenz, Max Kruse oder Dennis Diekmeier, die gar nicht oder wenig eingesetzt den Verein verließen und woanders Bundesliga-Profi wurden. „Das gehört dazu“, sagt Fischer und versichert: „Es stehen genug Talente auf der Leiter – und sie werden ihre Chance bekommen.“ Dabei genieße Coach Thomas Schaaf sein volles Vertrauen.

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