Filbry: „Wir sind sehr zufrieden“

Werder hofft auf 13 Millionen Euro mehr an TV-Geldern

Mitgliederversammlung Werder Bremen
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Werder-Chef Klaus Filbry ist mit der Neuverteilung der TV-Gelder sehr zufrieden.

Frankfurt/Bremen - Als Mitglied des Präsidiums der Deutschen Fußball-Liga hat Klaus Filbry am neuen System zur Verteilung der TV-Gelder unter den 36 Profi-Clubs maßgeblich mitgewirkt.

Als Geschäftsführer des SV Werder war er aber auch Mitglied des Teams „Marktwert“, das unter anderem die TV-Einschaltquoten und das Fan-Aufkommen als Kriterien bei der Ausschüttung der nationalen Bundesliga-Erlöse installieren wollte. Das hat zwar nicht geklappt, dennoch habe das Team „Marktwert“ in seinem Bestreben, die Tradition eines Vereins als Faktor zu verankern, Erfolg gehabt, erklärt Filbry: „Die Denkanstöße, die wir in die Diskussion eingebracht haben, sind durch die Säule ,Sportliche Nachhaltigkeit’ sehr gut berücksichtigt.“

Allein durch die neuen Kriterien würden sich die Einnahmen des SV Werder um etwa fünf Millionen Euro pro Saison steigern, so Filbry. Dazu kommt das grundsätzliche Plus durch die wachsenden TV-Erlöse. In der Summe kommen so 10 bis 13 Millionen Euro (je nach Tabellenplatz) zusammen, die Werder ab der Saison 2017/18 mehr zur Verfügung hat. Total sind es dann bis zu 43 Millionen Euro, die aus dem prall gefüllten TV-Topf Richtung Bremen wandern.

Darin eingerechnet sind auch die Erlöse aus der internationalen TV-Vermarktung. In der wird die „Sportliche Nachhaltigkeit“ ebenfalls bewertet, bis zu zehn Jahre zurückliegende Teilnahmen an europäischen Wettbewerben kommen in die Wertung. Für Werder Bremen habe das wegen der Jahre 2007 bis 2010 mit Starts in Champions- und Europa League noch einen „sehr positiven Effekt“, so Klaus Filbry. Insgesamt profitiere der Club „überproportional“ von den neuen Verteilungskriterien. „Wir sind sehr zufrieden mit der Lösung“, erklärt der 49-Jährige.

csa

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