Bremer und Kölner Hooligans liefern sich Straßenprügelei / „Das war sehr brutal“

51 Festnahmen nach Krawallen

Werder-Bremen - BREMEN (csa/dpa) · Hört das denn nie auf? Noch am vergangenen Freitag hatte ein „Runder Tisch“ darüber beraten, wie die Fan-Gewalt im deutschen Fußball eingedämmt werden kann.

Dann das: In Bremen überschatteten am Samstag schwere Krawalle Werders 1:0-Sieg über den 1. FC Köln. Insgesamt wurden 51 Randalierer vorläufig festgenommen, mehrere Personen – darunter eine Polizeibeamtin – erlitten Verletzungen. „Wir haben immer mal Auseinandersetzungen, aber das war schon sehr brutal“, sagte eine Sprecherin.

Bereits vor der Partie hatte die Bremer Polizei in der Neustadt zehn Kölner Problemfans in Gewahrsam genommen, weil diese angeblich zu einer Schlägerei mit Bremer Hooligans verabredet waren. Zur Randale kam es trotzdem. Während im Weserstadion die Partie lief, trafen in der Neustadt laut Polizeiangaben 30 Bremer und 20 Kölner Chaoten aufeinander und lieferten sich auf offener Straße eine wüste Prügelei. Fäuste flogen, Flaschen, Stühle, Fahrräder, Werbe- und Staßenschilder auch. Die Polizei, die für das Spiel die Zahl der Einsatzkräfte vorsorglich erhöht hatte, nahm 39 Beteiligte in Gewahrsam und leitete Verfahren wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzung ein. Zwei Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Auf dem Kassenvorplatz am Stadion krachte es nach dem Abpfiff. Zwei Kölner „Fans“ erwartet ebenfalls ein Verfahren. Während des Einsatzes wurden eine Polizistin sowie zwei Randalierer von Diensthunden gebissen.

Auch am Rande des Rhein-Main-Derbys zwischen Mainz 05 und Eintracht Frankfurt (3:3) sind fünf Polizisten leicht verletzt worden. Insgesamt elf Randalierer wurden vorübergehend festgenommen.

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