Felix Wiedwald konnte die Pleite nicht verhindern.

Wiedwald überzeugt gleich als Nummer eins

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Felix Wiedwald konnte die Pleite nicht verhindern.

Felix Wiedwald: Ohne die neue Nummer eins wäre die Partie schon viel früher entschieden gewesen. Drei tolle Paraden, eine sehr gute Ausstrahlung und das nötige Glück bei einem unnötig langen Ausflug mit Fehlpass. Bei den Gegentoren machtlos.Note 2

Theodor Gebre Selassie: Begann nervös, klärte aber stark vor Klaas-Jan Huntelaar (24.). Seine zweite Rettungsaktion gegen den Holländer ging zehn Minuten später in die Hose – oder besser gesagt ins eigene Tor. Ein schwacher Auftritt des Außenverteidigers.

Note 5

Assani Lukimya: Bestätigte lange Zeit „die Form seines Lebens“, die ihm Trainer Viktor Skripnik vor der Partie bescheinigt hatte. Baute am Ende aber ab und leistete sich seine gefürchteten Flüchtigkeitsfehler.Note 3,5

Jannik Vestergaard: Verlor mehr Zweikämpfe, als er gewann – das ist für den Abwehrchef schon ungewöhnlich. Dafür im Spielaufbau verbessert, 91 Prozent seiner Pässe kamen an.Note 3,5

Ulisses Garcia: Der 19-Jährige hat richtig Zug nach vorne, aber auch noch viele Probleme: Fehlpässe, Stellungsfehler und ein übler Ballverlust vor dem 0:3. Ein unglückliches Bundesliga-Debüt.

Note 4,5

Philipp Bargfrede: Auf den ersten Blick ein guter Auftritt des Sechsers mit sehr ordentlicher Zweikampfquote (77 Prozent) und Passgenauigkeit (83 Prozent). Doch er hätte Joel Matip als Passgeber vor den ersten beiden Toren besser attackieren müssen. Genauso wie Leroy Sane vor dem 0:3. Deshalb gibt es dieNote 4,5

Clemens Fritz (bis 70.): Was für eine Achterbahnfahrt des Kapitäns. Konnte froh sein, dass seine drei Böcke vor der Pause unbestraft blieben. Konnte sich ärgern, weil sein Fernschuss nur knapp das Tor verfehlte (43.).Note 4

Zlatko Junuzovic: Klasse Vorarbeit zu Werders bester Chance, die Fin Bartels vergab (58.). Ansonsten nur selten richtig im Spiel, und seine Standards funktionieren auch noch nicht.Note 4,5

Fin Bartels (bis 84.): Ein schwacher Spielmacher, setzte seine Kollegen kaum in Szene. Und selbst vor dem Tor nicht eiskalt genug, vergab Werders beste Chance (58.).Note 5

Levin Öztunali (bis 57.): Als zweite Spitze neben Ujah erst sehr frech und mit guten Dribblings. Doch der 19-Jährige baute ab Mitte der ersten Halbzeit immer mehr ab.Note 4

Anthony Ujah: Erst, als die Partie längst entschieden war, schoss der Stürmer mal aufs Tor. Zwar bemüht, aber wirkungslos. Wartete allerdings auch vergeblich auf gute Anspiele.Note 5

Aron Johannsson (ab 57.): Wurde bei seiner Werder-Premiere mit viel Beifall begrüßt – und war dann auch sofort als Vor-Vorbereiter an der großen Bartels-Chance beteiligt. Wollte gleich was zeigen, wirkte dadurch ein bisschen zu eigensinnig. Note 4

Florian Grillitsch (ab 70.): Noch ein Debütant! Der 20-jährige Österreicher konnte dem Spiel aber keine Wende mehr geben.

Note -

Alejandro Galvez (ab 84.): Der Innenverteidiger kam, damit Riese Vestergaard stürmen konnte.Note -

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