Werder Bremen gegen Bayern München

Mögliche Aufstellung: Wieder mit Dreierkette gegen ein Top-Team?

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Florian Kohfeldt ist in einer „erfreulichen Situation“. Fast alle Spieler sind fit.

Bremen - Werder will mutig sein gegen die Bayern, ist von der eigenen Stärke überzeugt - und glaubt daran, beim Rekordmeister erstmals seit 2008 wieder etwas mitnehmen zu können.

Das sind die Dinge, die Trainer Florian Kohfeldt vor der Partie öffentlich betont hat. In welcher Grundordnung er seine Mannschaft am Sonntag um 15.30 Uhr in der Allianz Arena auf den Platz schickt, hat er freilich nicht thematisiert. Es reicht ja, wenn die Bayern es kurz vor dem Anpfiff sehen.

Fest steht: Kohfeldts grundsätzliche Idee von Fußball ist es, zunächst einen Plan für das eigene Offensivspiel zu entwickeln und daraus dann den Plan für die Defensive abzuleiten. Auch vor Auswärtsspielen gegen fußballerisch überlegene Mannschaften wie RB Leipzig (0:2), Borussia Dortmund (2:1) und Bayer Leverkusen (0:1) ist er davon in dieser Saison bisher nicht abgerückt - und dennoch gab es eine entscheidende Änderung: Werder spielte hinten jeweils mit Dreier- statt Viererkette, um kompakter zu stehen. Gut möglich also, dass die Bremer auch bei den Bayern wieder mit drei Innenverteidigern auflaufen.

Bei Dreierkette rückt Sane zurück in die erste Elf

Diese würden dann Milos Veljkovic, Lamine Sane und Niklas Moisander heißen. Den Job der beiden Außenspieler, die aus der Dreier- bei Bedarf schnell eine Fünferkette machen können, würden Ludwig Augustinsson (links) und Theodor Gebre Selassie (rechts) übernehmen. Auch denkbar ist, dass Kohfeldt gegen die Bayern auf den kampfstarken Robert Bauer setzt und Gebre Selassie dafür draußen lässt.

Vor der Abwehr hat der Werder-Trainer mehrere Optionen, verletzungsbedingte Ausfälle gibt es nicht zu beklagen. Am Samstag standen 20 Feldspieler sowie die Torhüter Jiri Pavlenka und Jaroslav Drobny beim Abschlusstraining auf dem Platz. Lediglich die langzeitverletzten Fin Bartels (Achillessehnenriss), Michael Zetterer (Handgelenk-Operation) und Justin Eilers (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) fehlten. „Dass fast alle Spieler fit sind, ist eine sehr erfreuliche Situation“, sagte Kohfeldt, der somit nahezu alle Möglichkeiten hat.

Kruses Nebenmann heißt wohl Zlatko Junuzovic

Gegen die Bayern dürfte Philipp Bargfrede den einzigen Bremer Sechser geben, davor sind die Achter Maximilian Eggestein und Thomas Delaney gesetzt. Auch wenn Jerome Gondorf gegen Hoffenheim und im Pokal gegen Freiburg zuletzt zwei gute Leistungen abgeliefert hat, dürfte ihm zunächst nur ein Platz auf der Bank bleiben.

Klar ist: In der vordersten Reihe spielt Max Kruse. Die Frage ist nur, wer sein Nebenmann in München wird. Denkbar wären Florian Kainz und Ishak Belfodil, aber eben auch Kapitän Zlatko Junuzovic. Für den Österreicher spricht, dass er sich bei Bedarf ins Mittelfeld zurückfallen lassen könnte, um Werder im Zentrum mehr Kompaktheit zu verleihen.

Quelle: DeichStube

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