Schaaf und Allofs sehen positive Entwicklung

Fazit: „Fortschritte sind klar zu erkennen“

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Schaaf und Allofs sehen positive Entwicklung.

Belek · Den Vormittag vor der Heimreise gab Thomas Schaaf gestern frei. Die Spieler konnten in den letzten Stunden vor dem Rückflug tun und lassen, was sie wollten. Was nichts anderes als ein Zeichen ist, dass der Trainer von Werder Bremen mit der Arbeit seiner Profis im Trainingslager in Belek zufrieden war.

„Sehr intensiv“ – diese Formulierung hatte Schaaf während der acht Tage in der Türkei häufig benutzt. „Sehr intensiv“ sei die Mannschaft ihren Aufgaben nachgegangen, „sehr intensiv“ wurde am Defensivverhalten gefeilt, sehr intensiv war aber auch der Regen. „Der hat uns schon manchmal einen Strich durch die Rechnung gemacht“, meinte Schaaf. Ein Testspiel fiel aus, und nach den Trainingseinheiten war selbst der Coach geneigt, schnell ins Trockene zu kommen, anstatt vielleicht noch ein paar Extraübungen hinten ranzuhängen. „Aber das, was wir gemacht haben, haben wir“ – jeder weiß es mittlerweile – „sehr intensiv gemacht“, so Schaaf.

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Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Abwehrarbeit. Schaaf unterbrach viel, erklärte viel. Deshalb war manche Trainingseinheit für Beobachter zäh, „aber er macht das ja nicht, um uns zu nerven, sondern um uns zu helfen“, meinte Stürmer Marko Arnautovic. Die Früchte der Akribie zeigten sich gegen den RSC Anderlecht (1:2) nur eine Halbzeit lang, gegen den AZ Alkmaar (2:1) passte dann aber schon vieles zusammen. „Diszipliniert und verantwortungsvoll“ habe die Mannschaft agiert, lobte Schaaf, der die Defizite der mit 31 Gegentoren angereicherten Hinrunde trotz des Handicaps der Naldo-Verletzung immerhin schon in Ansätzen aufgearbeitet sieht: „Jetzt müssen wir aber auch dranbleiben und das, was wir gegen Alkmaar gesehen haben, auch dauerhaft zeigen.“

Bis zum Rückrundenstart am 21. Januar beim 1. FC Kaiserslautern bleiben noch acht Tage. Beim Wintercup in Düsseldorf am Sonntag sowie im finalen Test am Dienstag bei Zweitligist Hansa Rostock stehen die letzten Leistungsüberprüfungen auf dem Programm.

Geschäftsführer Klaus Allofs erhofft sich dann, „noch mehr Klarheit“ im Bremer Spiel: „Wir müssen in der Rückrunde ein paar Dinge besser machen als bei unseren Niederlagen in der Hinrunde. Fortschritte sind jetzt aber schon klar zu erkennen.“ · csa

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