Opfer von Hackern

Opfer von Hackern

Bremen -  Computer-Hacker haben bei Willi Lemke erst für große Aufregung und dann für großen Ärger gesorgt. Über die private Email-Adresse des Aufsichtsratsvorsitzenden von Werder Bremen wurde vor einer Woche Post an Tausende Empfänger geschickt.

In der Mail berichtet der angebliche Lemke von einem Überfall und bittet um Geldüberweisungen. Dass das mehr als ein übler Scherz war, liegt auf der Hand. Lemke schaltete die Kriminalpolizei ein und erstattete Anzeige gegen die Betrüger.

In einer Email an alle noch verfügbaren Adressen seines persönlichen Accounts stellte Lemke gestern klar: „Bei dieser Email handelt es sich um Spam-Email, die NICHT von mir verfasst wurde. Meiner Familie und mir geht es sehr gut und es gibt keinen Grund zu Besorgnis.“

Bis gestern war allerdings auch niemand der von den Hackern angeschriebenen Personen auf den Betrugsversuch hereingefallen. Aber der Ärger bleibt. Der „Bild“-Zeitung sagte Lemke: „Ich habe einen neuen Virenscanner auf dem Rechner. Leider gingen bei dem Ärger knapp 2000 Email-Adressen verloren. 1000 habe ich immerhin schon wieder.“  csa/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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