Allofs fordert klaren Widerstand aller gegen Fan-Hetze: „Wir dürfen nicht kapitulieren“

Fall Pezzoni „eine Katastrophe“

Bremen - Vertragsauflösung und Flucht eines Spielers wegen der Hetzjagd verrückter Fans – der Fall Kevin Pezzoni beim 1. FC Köln hat Klaus Allofs schockiert. „Es ist eine Katastrophe, dass so etwas überhaupt möglich ist“, sagte der Werder-Geschäftsführer in der Fußball-Talkrunde „sky90“.

Pezzoni war von Fans des 1. FC Köln massiv bedroht worden, hat aus Angst um sein Leben den Club verlassen. Als Reaktion auf diesen in Deutschland bislang einmaligen Vorgang fordert Allofs die Solidarität aller: „Wir müssen wirklich aufpassen, dass Dinge, die es teilweise schon im Ausland gab, nicht nach Deutschland kommen. Wir dürfen als Club nicht kapitulieren. Da müssen wir einschreiten. Da sind auch alle anderen Fans gefragt, dass nicht immer nur die Minderheit sich bemerkbar macht, sondern dass sich auch die anderen bemerkbar machen. Man muss zusammenstehen. Das ist nicht nur der Verein und die Führung, sondern auch die Mannschaft. Das muss man auch demonstrieren, auch über Gesten auf dem Platz.“ · csa

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