Berater De Koster: „Er ist ein Freund“

Fall De Bruyne: Vorteil für Allofs

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Kevin De Bruyne und Klaus Allofs präsentieren zufrieden das Werder-Trikot. Das war im August 2012. Möglich, dass beide bald gemeinsam das Wolfsburg-Shirt hochhalten. ·

Wolfsburg - Die Diskussion um Kevin De Bruyne bewegt sich weiterhin im Konjunktiv. Es geht darum, was wäre, wenn der belgische Mittelfeldspieler im Winter auf den Markt käme. Für eine Ausleihe oder für einen Verkauf.

Ob der FC Chelsea und sein Trainer José Mourinho das rotblonde Offensiv-Talent mangels eigener Verwendungsmöglichkeiten zum Transfer anbieten werden, ist völlig unklar. Dennoch ist die Aufregung bereits groß, dennoch bringen sich die interessierten Clubs längst in Position.

Werder-Sportchef Thomas Eichin hat seinen Hut in den Ring geworfen, sagte: „Wir werden keine Möglichkeit haben, Kevin zu kaufen. Wenn es allerdings die Chance gibt, ihn im Winter auszuleihen, dann werde ich alles dafür tun, ihn zurück nach Bremen zu holen.“ Die Konkurrenz käme aus Wolfsburg. Dort sitzt Klaus Allofs auf dem Managerstuhl, hat ebenfalls ein großes Interesse an De Bruyne und darf sich für den Fall der Fälle im Vorteil fühlen. Und das nicht nur, weil er den belgischen Nationalspieler mit einem Marktwert von 17 Millionen Euro sogar kaufen könnte. Auch auf der persönlichen Ebene hat der ehemalige Werder-Chef offenbar die Nase vorn. So lässt sich jedenfalls interpretieren, was De Bruynes Berater Patrick De Koster gegenüber der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ äußerte: „Wenn Kevin im Januar einen Verein finden muss, dann sprechen wir mit Klaus Allofs.“

Eichin, der zuletzt den sehr guten Kontakt zu De Koster betont hatte, muss sich also hinter seinem Vorgänger anstellen. „Klaus ist ein Freund. Wir haben vor eineinhalb Jahren den Deal von Chelsea zu Bremen zusammen gemacht, und das war für alle Seiten sehr gut“, erklärte De Koster. Seit damals habe er „ein ausgesprochen gutes Verhältnis“ mit Allofs. · csa

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