Werders Neuzugang vom Golfkart gerammt / Aber nur kleinere Blessuren

Fahrradcrash am Maisfeld erschreckt Arnautovic

Er kann schon wieder lachen: Marko Arnautovic, der sich bei seinem schweren Sturz „nur“ ein paar Schürfwunden zugezogen hat. Fotos (5): nph

Werder-Bremen - DONAUESCHINGEN · Wie gut, dass er einen Helm trug! Marko Arnautovic ist gestern Morgen schwer mit dem Fahrrad gestürzt, zog sich Hautabschürfungen an Arm, Hand und Schienbein zu. „Ich habe Schmerzen, aber das ist normal. Wenn’s schlimmer wird, muss es vielleicht noch genäht werden“, sagte der Bremer Neuzugang nach der Vormittagseinheit, die er voll mitmachen konnte. Offenbar ist der 21-Jährige mit dem Schrecken und einigen kleineren Wunden davongekommen, jedenfalls gab Trainer Thomas Schaaf offiziell Entwarnung: „Er ist gegen Reutlingen im Kader.“

Der Unfall passierte auf dem Weg zum Trainingsplatz. Der Werder-Stürmer kam aber nicht etwa von der schmalen Straße ab oder fuhr durch ein Schlagloch – er kollidierte mit einem so genannten Golfkart. In solchen kleinen Autos fahren die Golfer von Grün zu Grün. Meistens jedenfalls. Bayern-Trainer Louis van Gaal sitzt auch gerne mal einfach nur drin und beobachtet die Übungen seiner Spieler.

„Der Golfwagen kam aus einer Seitengasse“, schilderte Arnautovic den Vorfall am Rande des großen Maisfeldes, das an die Trainingsplätze angrenzt. „Wir sind zusammengestoßen, ich bin drübergeflogen. Die ganze Haut ist ab – und es es ist viel Blut geflossen“, ergänzte der Österreicher. Schuld am Crash hatten laut Arnautovic sowohl er als auch der „Kartfahrer“. „Wir haben uns einfach gegenseitig nicht gesehen. Es war ein Fehler von ihm und von mir.“

Anschließend musste er erst mal wieder ins Hotel, um sich Verbände anlegen zu lassen. Mit einer Bandage am linken Ellbogen, die teilweise seine Tattoos verdeckte, und einer weiteren am linken Handgelenk kehrte der Stürmer später zurück und trainierte. Allerdings unter Schmerzen: Mehrfach griff er sich an den Arm und stöhnte, das Wundsekret unter dem Verband am Ellbogen war deutlich sichtbar. Doch Arnautovic biss sich durch und stand am Abend beim Testspiel in Reutlingen tatsächlich von Anfang an auf dem Platz.

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