Der Fahrplan für die Verlängerung steht

Eichins Vertrag: Einigung naht

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Thomas Eichin

Bremen - Der Vertrag von Thomas Eichin bei Werder läuft noch bis 2016. Bisher haben sich der Geschäftsführer und der Aufsichtsrat um Boss Marco Bode nicht auf eine Verlängerung verständigt. Und vor dem Saisonende wird das auch nicht passieren. „Wir haben jetzt noch zwei richtig wichtige Spiele vor der Brust, das allein zählt. Nur darauf liegt der Fokus. Wir wollen die Saison bestmöglich abschließen“, sagte Eichin gestern und ergänzte: „Danach können wir über alles andere sprechen.“ Auch über ihn.

Der 48-Jährige wirkt bei diesem wichtigen Thema sehr entspannt – und kann es auch sein. Zwar mögen weder er noch der Aufsichtsrat öffentlich detailliert über die geplante Fortsetzung der Zusammenarbeit reden, doch nach Informationen dieser Zeitung sind keine hohen Hürden zu überwinden – und es dürfte bald zu einer Einigung kommen. Anfang Juni findet die nächste Aufsichtsratssitzung statt. Thema dabei natürlich: Die Zukunft von Eichin, der im Februar 2013 die Nachfolge von Klaus Allofs angetreten hatte. Sein neuer Vertrag soll bis 2018 laufen, das Gehalt spürbar angehoben werden.

Durch den Aufschwung in den vergangenen Monaten sowie seine Transferpolitik hat der Bremer Manager wichtige Pluspunkte gesammelt. Bode hatte Eichin vor einigen Wochen gelobt („Wir sind zufrieden mit seiner Arbeit“) und da bereits eine Tendenz zur Vertragsverlängerung erkennen lassen. Dass Eichin mit seiner mitunter schroffen Art auch intern mal aneckt, findet der Aufsichtsratsboss keinesfalls hinderlich. „Es müssen nicht alle gleich sein. Unterschiedliche Persönlichkeiten in der Führungsriege zu haben, ist gut. Wichtig ist, dass wir alle eine gemeinsame Philosophie entwickeln und auch vertreten – und das machen wir“, hatte Bode gesagt.

mr

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