Ex-Bremer gehen nicht zu Hannover 96

Kein Borowski, kein Baumann

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Frank Baumann (l.) und Tim Borowski heuern nicht bei Werders Bundesliga-Konkurrent Hannover 96 an.

Bremen - Werders nächster Gegner Hannover 96 sucht einen neuen Sportdirektor. Und Vereinsboss Martin Kind hat ein Anforderungsprofil erstellt. Ein Ex-Profi soll es sein, möglichst jung und dennoch schon erfahren, zudem gut vernetzt – erklärte Kind in „Sport Bild“, die zwei ehemalige Bremer ins Spiel brachte: Tim Borowski und Frank Baumann seien im Visier der Niedersachsen, hieß es. Beide werden es jedoch nicht.

„Da ist nichts dran, es gab und gibt keinen Kontakt zu Hannover“, erklärte Borowski gestern auf Nachfrage. Nach seinem überraschenden Abschied von Werder kann es sich der 35-Jährige offenbar auch gar nicht vorstellen, so kurzfristig bei einem anderen Bundesligisten einzusteigen. Erst Anfang Juni hatte „Boro“ bei Werder als Sportlicher Leiter der U23 angefangen. Mitte September folgte dann bereits die Trennung, nach nur dreieinhalb Monaten. Warum, dazu mag Borowski öffentlich weiterhin nichts sagen.

Als er bei Werder einstieg, stieg Baumann aus. Nach insgesamt 16 Jahren im Club (erst als Spieler, dann Funktionär) nahm sich der 39-jährige Werder-Ehrenspielführer eine Auszeit – und die wird er nicht vor Sommer 2016 beenden. „Ich habe gesagt, dass ich mindestens ein Jahr Pause machen möchte. Dabei bleibt es. Ich bin nicht auf Jobsuche“, betonte Baumann, der mit seiner Familie weiter in Bremen wohnt. Er habe in den vergangenen Wochen und Monaten die eine oder andere Anfrage gehabt, diese „interessanten Sachen“ jedoch abgelehnt. Baumann nutzt die freie Zeit, um sich weiterzubilden und zu hospitieren, wie er gestern sagte.

Der dritte Werderaner, an dem Hannover laut Medienberichten interessiert sein soll, ist der aktuelle Sportdirektor Rouven Schröder. Er habe jedoch „keinen Kontakt“ zu „96“ gehabt, erklärte der 39-Jährige. An den Spekulationen beteiligt er sich nicht.

mr

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