Ex-Bremer von Dimanski-Aus überrascht

Klasnic kommt nicht zurück

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Ivan Klasnic sucht einen neuen Verein.

Bremen - Ivan Klasnic verließ vor sechs Jahren den SV Werder, weil er sich nicht mehr von Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski behandeln lassen wollte. Nun hat sich der Bundesligist von Dimanski getrennt (wir berichteten) – und viele Fans wünschen sich die Rückkehr des „Killers“.

Einige offenbar so sehr, dass sie am Donnerstagabend Klasnic mit Werder-Sportchef Thomas Eichin in einem Bremer Restaurant gesehen haben wollen.

„Eine schöne Geschichte“, findet Klasnic und lacht: „Ist schon interessant, wer mich da gesehen haben will, denn ich war gar nicht in Bremen, sondern in Hamburg.“ Und das mit seiner Tochter und nicht mit Eichin. Aber der 34-Jährige, der seit einem Jahr ohne Verein ist, hätte nichts dagegen, wenn der Werder-Sportchef sich melden würde: „Ich bin für alles offen, mein Handy ist auf laut gestellt.“

Die Dimanski-Geschichte hat er natürlich mitbekommen: „Ich war überrascht, dass Werder das gemacht hat.“ Weiter möchte er das gar nicht kommentieren. Schließlich befindet er sich mit dem Mediziner seit Jahren im Rechtsstreit. Klasnic wirft Dimanski und weiteren Ärzten vor, seine Nierenerkrankung nicht rechtzeitig erkannt und richtig behandelt zu haben. 2007 musste er sich einer Nierentransplantation unterziehen. Die Profi-Karriere ging trotzdem weiter: erst beim FC Nantes, dann bei den Bolton Wanderers und zuletzt beim FSV Mainz 05. Seit einem Jahr ist der Stürmer auf Vereinssuche.

Auf Werder darf er dabei nicht hoffen. Eichin dementierte wie Klasnic das angebliche Treffen und schloss eine Verpflichtung des Angreifers aus. kni

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