Europacup – oder Pizarro ist weg

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Spielt Werder in der Saison 2012/13 nicht wieder im Europapokal, ist Pizarro weg.

DONAUESCHINGEN . Werder und seine Stars – irgendwie passt das im Moment nicht so gut. Denn nach Tim Wiese sprach gestern auch Claudio Pizarro von einem Abschied nach dieser Saison.

"Ich gebe dieses Jahr noch alles, dann sehen wir, was möglich ist“, sagte der 32-Jährige und fügte noch an: „Wenn wir nicht international spielen, dann sehe ich andere Optionen.“ Heißt im Klartext: Spielt Werder in der Saison 2012/13 nicht wieder im Europapokal, ist Pizarro weg.

Dabei befindet sich der Peruaner in einer komfortablen Lage. Sein gut dotierter Vertrag (geschätztes Jahresgehalt: 4,2 Millionen Euro) läuft zwar am Saisonende aus, besitzt aber eine für den Spieler sehr interessante Klausel. „Es ist meine Option, noch ein Jahr zu bleiben“, verriet Pizarro. Der Stürmer hat Werder damit quasi in der Hand.

Seine Karriere will der 32-Jährige in jedem Fall fortsetzen. Denn er hat noch einen großen Traum: „Ich will mit Peru unbedingt zur WM 2014 in Brasilien.“ Die Copa America sei für die WM-Qualifikation ein guter Test gewesen. Daran ändere auch das Halbfinal-Aus in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen Uruguay (0:2) nichts, das Pizarro via TV live in seinem Hotelzimmer verfolgt hatte: „Natürlich bin ich traurig, dass wir ausgeschieden sind. Aber ich bin auch stolz auf die Mannschaft. Sie hat sehr gute Spiele gemacht und bis zum Ende gekämpft.“

Nur zu gerne wäre er dabei gewesen, doch ein Innenbandriss im Knie hatte ihn in der Copa-Vorbereitung gestoppt. Im Oktober will er wieder dabei sein, wenn die WM-Qualifikation startet. Das wird Werder-Trainer Thomas Schaaf weniger freuen, denn Pizarro wird in dieser Saison häufiger nach Südamerika jetten und sicher nicht immer ganz ausgeruht zurückkehren. „Deshalb ist es auch so wichtig, eine gute Vorbereitung zu haben, damit ich diese anstrengenden Reisen besser wegstecke“, meinte Pizarro. Und trotz der Verletzung sieht er sich dabei auf einem guten Weg. In zwei Wochen will er ins Mannschaftstraining einsteigen und dann vielleicht schon zum Bundesliga-Auftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern am 6. August auf dem Feld stehen.

Ob als Spielführer oder nicht ist ihm übrigens egal: „Ich fühle mich als Kapitän ohne Band. Denn als erfahrener Spieler ist es ohnehin meine Aufgabe, ein Führungsspieler zu sein und Verantwortung zu übernehmen.“ n kni

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