Rouven Schröder wechselt zu Werder, windet sich aber noch um eine Bestätigung herum

Erstmal „einen trinken“

Rouven Schröder hat mit Fürth den Aufstieg verpasst, wechselt aber dennoch in die erste Liga – zu Werder.
+
Rouven Schröder hat mit Fürth den Aufstieg verpasst, wechselt aber dennoch in die erste Liga – zu Werder.

Bremen - Vielleicht kommt Thomas Eichin mit dieser Nummer sogar ins Guinness-Buch der Rekorde. Oder ins Panoptikum der Skurrilitäten. Der Werder-Geschäftsführer ist jedenfalls bald ein Mann mit zwei rechten Händen.

Denn Werder wird in dieser Woche die Verpflichtung von Rouven Schröder perfekt machen und verkünden. Der 38-Jährige verpasste gestern mit Greuther Fürth zwar den Aufstieg in die erste Liga denkbar knapp, wird durch den Wechsel an die Weser trotzdem erstklassig. Um eine Bestätigung wand er sich nach dem 1:1 gegen den HSV aber noch herum. „Es ist so kurz nach dem Spiel, wir sind jetzt alle fertig“, sagte Schröder bei Sky: „Wir werden heute Abend sicherlich noch alles aufarbeiten – und auch den einen oder anderen trinken.“

Ein Grund für seinen Weggang aus Franken: Schröder, in Fürth als Sportlicher Leiter mit Macht und Kompetenzen ausgestattet, wird auch in Bremen einen großen Verantwortungsbereich bekommen. In ihm nur den Nachfolger des 2015 ausscheidenden Frank Baumann zu sehen, wäre zu wenig. Mit Schröder verändern sich bei Werder die Strukturen.

Das Wichtigste: Thomas Eichin, der seit seinem Dienstbeginn im Februar 2013 als Geschäftsführer und Sportchef/Manager fungiert, will sich nach Informationen dieser Zeitung stärker auf seine Aufgaben als Geschäftsführer konzentrieren. Damit im operativen Bereich – Spielersichtung und -bewertung, Verhandlungen mit Beratern und Clubs – nichts liegen bleibt, kommt Schröder und erhält quasi den Status „Sportdirektor light“. Der Ex-Profi gilt als Eichins Wunschkandidat und wird ihm direkt unterstellt. Schröder gilt in der Branche als guter Scout, kennt sich vor allem in der zweiten Liga aus. Er wird bei Werder auch in der Öffentlichkeit für den Club auftreten. Heißt: Eichin und Trainer Robin Dutt sind nicht mehr die einzigen Stimmen aus der sportlichen Führung.

Baumann bleibt noch bis 2015, scheidet dann freiwillig aus. So lange wird er – Stand heute – weiter seine Aufgabenfelder bearbeiten. Zu denen gehören neben der Spielerbeobachtung auch das Management der U 23. Baumann bleibt eine von Eichins rechten Händen. Schröder wird die zweite. · csa

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Sechs Monate Audible inkl. Gratis-Hörbücher für monatlich 4,95 Euro statt 9,95 Euro

Sechs Monate Audible inkl. Gratis-Hörbücher für monatlich 4,95 Euro statt 9,95 Euro

Das sind die Minister und Ministerinnen der Ampel-Koalition

Das sind die Minister und Ministerinnen der Ampel-Koalition

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Meistgelesene Artikel

Werder vor Gericht: Prozess-Auftakt gegen Klaassen-Agentur steht bevor

Werder vor Gericht: Prozess-Auftakt gegen Klaassen-Agentur steht bevor

Werder vor Gericht: Prozess-Auftakt gegen Klaassen-Agentur steht bevor
Neuzugänge? Werder Bremen wartet bei Winter-Transfers ab

Neuzugänge? Werder Bremen wartet bei Winter-Transfers ab

Neuzugänge? Werder Bremen wartet bei Winter-Transfers ab
Werder-Training zum Wochenstart: Ein Sextett fehlt weiter

Werder-Training zum Wochenstart: Ein Sextett fehlt weiter

Werder-Training zum Wochenstart: Ein Sextett fehlt weiter
Der SV Werder Bremen und die Zuschauerzahlen: Über dem Schnitt, aber nicht außer Gefahr

Der SV Werder Bremen und die Zuschauerzahlen: Über dem Schnitt, aber nicht außer Gefahr

Der SV Werder Bremen und die Zuschauerzahlen: Über dem Schnitt, aber nicht außer Gefahr

Kommentare