Werder hat große Pläne – und will heute gegen Augsburg den Anfang machen

Erst ins Pokalfinale, dann in die Champions League

Claudio Pizarro will den Pott nicht mehr hergeben und nächste Saison in der Champions League spielen.

Bremen - Von Björn Knips · Es ist das dritte Heimspiel in nur fünf Tagen – und der eine oder andere dürfte ob des gerade aktuellen Wettbewerbs ein wenig den Überblick verloren haben. Es ist ja auch alles etwas konfus.

Heute spielt Werder Bremen gegen den FC Augsburg im Halbfinale des DFB-Pokals (20.30 Uhr/ZDF live), aber es geht auch um die Europa League, und gleichzeitig träumen die Grün-Weißen noch von der Champions League. Verrückter könnte es im Weserstadion kaum zugehen.

Aber der Reihe nach: Im Vordergrund steht natürlich heute der DFB-Pokal. „Wir sind total darauf fokussiert, das Finale in Berlin zu erreichen“, versichert Per Mertesacker. Und Mesut Özil merkt mit der Erinnerung an den Pokalsieg im vergangenen Jahr an: „Es gibt nichts Schöneres, als diesen Pott nach Bremen zu holen.“

Die Reise nach Berlin könnte eigentlich schon gebucht werden, denn alles andere als ein Sieg gegen den Zweitligisten aus Augsburg wäre eine Blamage. Zumal Werder seit 22 (!) Jahren kein Heimspiel mehr im DFB-Pokal verloren hat. Zwar sprechen alle Bremer Profis mit größtem Respekt vom Gegner, aber wahrscheinlich denken sie alle so wie Sebastian Boenisch: „Wir wollen unbedingt ins Finale und lassen uns von keinem aufhalten – auch nicht von Augsburg.“

Es wäre ja auch ein Ding, wenn der Zweitligist in Bremen triumphieren und damit in der nächsten Saison in der Europa League spielen würde. Denn dieser Wettbewerb ist heute ebenfalls mit von der Partie. Weil die beiden anderen Halbfinalisten, FC Schalke und Bayern München, in der Bundesliga klar auf Champions-League-Kurs segeln, hat deren Gegner im DFB-Pokalendspiel einen Platz in der Europa League quasi sicher. „Natürlich haben wir darüber gesprochen, auch das ist heute unser Ziel. Denn das würde vieles leichter machen“, sagt Claudio Pizarro. Doch der Peruaner ist weit davon entfernt, sich morgen Abend im Fall der Qualifikation für das internationale Geschäft zurückzulehnen. „Wir können in der Bundesliga noch einen Champions-League-Platz holen“, verkündet der Torjäger selbstbewusst. Die acht Punkte Rückstand auf den Tabellendritten Bayer Leverkusen seien durchaus machbar. Pizarro: „In diesem Jahr ist in dieser Liga doch alles möglich.“

Bei Werder allerdings auch – man denke nur an das 4:4 vor nicht einmal einer Woche gegen Valencia. Augsburg bevorzugt ebenso wie die Spanier den Vorwärtsgang. Doch so einen Tag der offenen Tür ohne Bremer Happy End wird es heute nicht geben, verspricht zumindest Aaron Hunt: „Valencia ist schon noch ein ganzes Stück stärker als Augsburg.“

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