Ersatzmann Tremmel rückt in den Blickpunkt

Wiedwald muss aufpassen

Felix Wiedwald
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Felix Wiedwald

Bremen - In diesen Tagen lohnt sich durchaus mal ein Blick auf Gerhard Tremmel. Denn Werder Bremens Ersatztorhüter könnte schon bald in den Blickpunkt rücken, und das liegt nur bedingt an der Schwächephase von Felix Wiedwald. Werders Nummer eins kassierte nämlich gegen Darmstadt die vierte Gelbe Karte. Bei der nächsten Verwarnung muss Wiedwald zuschauen – möglicherweise also schon am Samstag im Abstiegskrimi gegen Hannover 96.

„Er trainiert fleißig“, sagt Viktor Skripnik über Tremmel: „Er ist ein erfahrener Mann, und wir sind froh, dass wir ihn haben.“ Mehr lässt sich der Werder-Coach zum 37-Jährigen, der seit Januar bis Saisonende von Swansea City ausgeliehen ist, nicht entlocken. Denn natürlich weiß Skripnik, dass es nicht nur um Tremmel, sondern auch um Wiedwald geht. Der Stammkeeper ist längst nicht mehr der sichere Rückhalt der Hinrunde. Gegen Berlin hat er gleich zwei Mal gepatzt – und nun machte er auch gegen Darmstadt eine unglückliche Figur. Erst bei seinem Foul an Sandro Wagner zum Elfmeter, den der Gefoulte selbst verwandelte. Dann beim Kopfball von Aytac Sulu, als Wiedwald wohl besser im Tor geblieben wäre.

„Die Gegentore sind nicht nur seine Schuld“, nimmt Skripnik seinen Keeper zwar in Schutz, sagt aber auch: „Jeder Trainer wünscht sich eine Katze im Tor, die alle Bälle hält. Felix hat nun mal eine unglückliche Phase. Aber wir wissen, wie stark er ist und hoffen, dass es wieder besser wird.“

Einen Negativrekord kann Wiedwald allerdings nicht mehr verhindern: Auch am 23. Bundesliga-Spieltag gab es wie immer in dieser Saison einen Gegentreffer, womit Werder zum bisherigen Rekordhalter Borussia Mönchengladbach (1997/98) aufschloss. In seinen bislang 34 Bundesliga-Spielen (davon elf für Eintracht Frankfurt) stand bei Wiedwald nur ein Mal die Null. Auch das ist ein Negativrekord im deutschen Fußball-Oberhaus.

Aber für Skripnik kein Grund, den Torwart freiwillig zu wechseln: „Felix ist unsere Zukunft.“ Aber Tremmel könnte schon bald die Gegenwart sein, wenn Wiedwald am Mittwoch gegen Bayer Leverkusen Gelb sieht.

Schluss. Aus. Ende. Claudio Pizarro kündigt sein Karriereende als Profifußballer bei Werder Bremen an. 

kni

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