NFV ermittelt nicht gegen Werder-Talent

Lukowicz grüßt mit zwei Toren

Bremen - Die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich mit Maik Lukowicz, der Norddeutsche Fußball-Verband (NFV) macht es nicht. Wegen des angeblichen Zeigens des verbotenen Hitlergrußes im Regionalliga-Spiel beim VfB Lübeck am vergangenen Freitag (2:2) muss der Bremer U23-Spieler keine Sperre befürchten.

Das NFV-Präsidium hatte sich gestern mit dem Fall befasst und festgestellt, dass es keine Grundlage für ein Verfahren gegen Lukowicz gibt. Denn der Schiedsrichter hatte die Geste des 19-Jährigen nicht im Spiel- oder Sonderbericht vermerkt. Es bestehe daher „weder ein Anlass noch die Befugnis für den Spielausschuss, einen entsprechenden Antrag zu stellen“, sagte Jürgen Stebani, der Vorsitzende des Gremiums. Die Lübecker Polizei ermittelt hingegen weiter gegen Lukowicz.

Der aktuellen Aufregung zum Trotz stand der Deutsch-Pole gestern Abend im Regionalliga-Spiel gegen den BV Cloppenburg in der Startelf. Zum 5:0 (4:0)-Erfolg steuerte er sogar die Treffer zum 2:0 (19.) und 5:0 (71.) bei. Sein Jubel? Politisch korrekt und kein Fall für den Staatsschutz. Die weiteren Tore erzielten Levent Aycicek (12.), Florian Grillitsch (32.) und Oliver Hüsing (45.). Im Tor gab Richard Strebinger nach wochenlanger Pause wegen Rückenproblemen sein Comeback.

csa

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