Erleichterung über das Saisonende

Bremen - Ein Mal müssen sie heute Nachmittag (15.30 Uhr) beim 1. FC Kaiserslautern noch ran – dann ist die völlig verkorkste Bundesliga-Saison für Spieler und Verantwortliche von Werder Bremen beendet.

„Wir sind froh, jetzt einen Schlussstrich ziehen zu können und eine Pause zu haben. Dann können wir wieder von Null loslegen – mit anderen Voraussetzungen“, sagte Trainer Thomas Schaaf und fügte an: „Wir wollen einen guten Abschluss.“ Sportchef Klaus Allofs ist vor allem erleichtert, „dass wir nicht mehr in Gefahr sind und dieses existenzbedrohende Szenario abgewendet haben“.

Abschlusstraining am Freitag

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Genau wie die Spieler: „Zum Glück haben wir am letzten Spieltag nicht mehr diesen Nervenkitzel, wir können befreit aufspielen“, meinte Torsten Frings. Der Kapitän, der heute möglicherweise sein letztes Spiel als Fußball-Profi bestreitet, gestand mit Blick auf die Serie: „Gott sei Dank haben wir uns in der Rückrunde nach der Pleite in Hamburg gesteigert und zusammengefunden. Wir hatten insgesamt aber auch sehr viel Glück – das sollte uns ein Warnschuss sein.“

Dass Werder (derzeit Zwölfter) mit einem Sieg theoretisch noch Platz acht erreichen könnte, tröstet Tim Wiese überhaupt nicht. Das Saison-Resümee des Bremer Keepers klingt vernichtend: „Wir sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das war gar nichts.“

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