Werder ist im Abstiegskampf der Gewinner des Wochenendes / Eichin: „Wir brauchen Druck“

Erleichterung, aber keine Entspannung

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Es hat wieder geholfen: Trainer Robin Dutt (r.) trug in Nürnberg (wie gegen den HSV) den grün-weißen Werder-Schal, Thomas Eichin vertraute seinem dunkelblauen Pullover. Trotz des Sieges: In Sicherheit sieht der Sportchef sein Team noch lange nicht.

Bremen - Das nennt man wohl perfektes Timing: In der vorentscheidenden Phase der Saison befindet sich Werder in der besten Form der Saison. Hier ein paar Zahlen, die das belegen: In Nürnberg feierten die Bremer den zweiten Sieg hintereinander (das gab’s zuletzt zu Saisonbeginn im August).

Sie sind seit vier Spielen ungeschlagen und kassierten in den vergangenen drei Partien kein Gegentor. Ganz wichtig: Aus den ersten drei von fünf Duellen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf holten sie sieben Punkte – das sind Big Points.

Gut auch, dass die anderen gefährdeten Teams am Samstag alle maximal unentschieden spielten. „Wir haben die Ergebnisse natürlich verfolgt“, sagte Werder-Sportchef Thomas Eichin: „Nürnberg war dann ein kleiner Elfmeter für uns.“ Die Bremer verwandelten und haben nun bereits acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Noch nicht genug, um sicher zu sein, meinte Eichin: „Wir brauchen den Druck und gehen weiter in jedes Spiel, als wäre es das letzte – auch wenn wir zwölf Punkte Abstand haben.“

Fast so viele könnten es am Samstag tatsächlich werden, sollte die Konkurrenz weiter patzen und Werder zu Hause den VfB Stuttgart schlagen. Dass die Schwaben gestern den Trainer gewechselt haben (Huub Stevens für Thomas Schneider), mag Robin Dutt nicht kommentieren. Der Werder-Coach, dessen Frau noch in Stuttgart lebt, sagte nur: „Der VfB muss wissen, was er macht. Da brauche ich mich nicht auch noch zu äußern.“ · mr/csa

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