Erkältung im Anmarsch – und/oder das erste Bundesliga-Tor?

Hajrovic spürt: Da kommt was…

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Gefahrenabwehr: Izet Hajrovic in warmer Trainingskleidung.

Bremen - „Ich habe das Gefühl, es kommt langsam.“ Ein schöner Satz von Izet Hajrovic. Wenn er denn eine Leistungsexplosion oder sein erstes Bundesliga-Tor gemeint hätte. Aber nein, der 23-Jährige sprach über eine Erkältung, die ihm offenbar ausgerechnet jetzt in die Knochen kriecht. Im Training versuchte er sich zuletzt so gut es geht zu schützen. Extra-Jacke, lange Hose – bei dem Schweizer ist schon Winter. Aber wenn es hilft und ihn fit hält für die Partie heute beim VfL Wolfsburg, wären auch Schal, Handschuhe und Ohrenwärmer angemessen gewesen.

Hajrovic weiß, dass er jetzt nicht krank werden darf. Eljero Elia ist es nämlich schon, fällt mit einem Magen-Darm-Infekt definitiv aus und muss vertreten werden. Hajrovic rechnet damit, dass die Wahl auf ihn fällt: „Ich war in den vergangenen Spielen immer der, der als erstes eingewechselt wurde. Das heißt, dass der Trainer auf mich setzt.“

Dabei ist der Neuzugang nach eigener Aussage noch längst nicht richtig angekommen in der Bundesliga. Er habe Schwierigkeiten gehabt, sich „an das Ganze hier“ zu gewöhnen, sagt er und spricht sehr ernst über seine ersten Wochen im neuen Team, in der neuen Liga. „Ehrlich gesagt, habe ich noch nicht viel von dem gezeigt, was ich kann“, meint der Offensivmann. Aber auch das werde kommen, verspricht er: „Ich brauche nur noch ein bisschen Zeit.“

Helfen würde ihm sein erstes Bundesliga-Tor, nachdem er bislang nur im DFB-Pokal per Elfmeter für Werder getroffen hat. Aber ein Dribbling mit erfolgreichem Abschluss oder mal ein Weitschuss – ein Tor der Marke Hajrovic eben – das würde ihm richtig helfen: „Wenn ich mal das erste Tor mache, dann ist der Knoten geplatzt. Dann kann es richtig nach vorne gehen.“

Trainer Robin Dutt erwartet allerdings, dass Hajrovic auch nach hinten denkt und handelt – sprich: sich am Pressing beteiligt. Weil Fin Bartels und Elia das „etwas besser“ machen, saß Izet Hajrovic zuletzt dreimal in Folge zunächst auf der Ersatzbank. Dutts Vergleich zur Beschreibung der Konkurrenzsituation: „Wenn ich drei Robbens habe, sitzt einer eben draußen.“ csa

Abschlusstraining vor dem Wolfsburg-Spiel

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