Die Innennstadt bleibt offen, Werder-Fans sollten sie trotzdem meiden

Erhöhtes Risiko in Enschede

Werder-Bremen - BREMEN/ENSCHEDE (csa) · Werder-Fans in Gefahr? 1 260 Bremer Anhänger werden ihr Team morgen zum Europa-League-Spiel bei Twente Enschede begleiten – sie sollten besonders vorsichtig sein, wenn sie vor dem Spiel die Innenstadt von Enschede besuchen.

Denn die Twente-Fans sind nicht ohne. Experte Peter Niemeyer (spielte acht Jahre in Enschede): „Die Sicherheitslage in Holland ist eine ganz andere als in anderen Ländern. Die Fans werden in Konvois in die Stadien gebracht und dort in ihre Blöcke geleitet.“ Weil sie sonst oft nicht zu beherrschen wären.

In Enschede wurde sogar darüber nachgedacht, vor und nach dem Spiel die Innenstadt für Deutsche zu sperren. Aus Angst, es könnte zu Ausschreitungen zwischen holländischen Hooligans und Werder-Fans kommen. Darum sollten deutsche Busse und PKW vor der Grenze in Gronau parken, von dort in Bussen zum 15 Kilometer entfernten Stadion geleitet werden. Doch Bürgermeister Peter den Oudsten verzichtet auf diese drastischen Maßnahmen. Stattdessen werden spezielle Routen zur Stadion-Anreise empfohlen (siehe Extra-Block).

Dennoch: Vor und nach dem Spiel besteht „ein gewisses erhöhtes Risiko“, sagte Bremens Mediendirektor Tino Polster nach dem abschließenden Sicherheits-Meeting. Der Rat an alle Werder-Fans: Die Innenstadt meiden oder wenn, dann am besten nicht mit Bremer Trikot und laut gröhlend auftreten. Das könnte zu unerwünschtem Ärger führen.

Ganz wichtig: Fans, die bis jetzt noch nicht über eine Eintrittskarte verfügen, können sich die Anreise sparen. Es gibt keine Tickets mehr.

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