Verdener Oliver M. Lenzi gründet Label „Weserwunder“ / Modische Angebote

Erfolgsrezept Grün-Weiß

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Der Verdener Oliver M. Lenzi gründet das Label „Weserwunder“.

Verden - Von Markus Wienken. Lebenslang Grün-Weiß – der Verdener Oliver M. Lenzi hat seine sportliche Passion zum Beruf gemacht. Er liebt nicht nur die Farbkombination, er trägt sie auch.

„Weserwunder“ heißt das Label, unter dem „Olli“ modische Caps, Hoodies und T-Shirts für große und kleine Fans anbietet. „In Anlehnung an die sportliche glorreiche Vergangenheit des SV Werder – und mit der Hoffnung auf noch folgende Großtaten“, hofft er.

Die Idee zu „Weserwunder“, wie sollte es anders sein, wuchs nach einem besonderen, nach einem wunderbaren Ereignis. „Es war an einem Sonnabend, als ich nach einem grandiosen Sieg unserer Jungs gegen den Erzrivalen HSV noch mit Freunden Essen gehen wollte“, erinnert sich Lenzi. Im „Feindesland“ Hamburg unterwegs, wollte Lenzi dabei mit seiner sportlichen Liebe nicht hinter dem Berg halten und trotzdem Flagge zeigen, will heißen, Farbe bekennen. „Ich dachte, es müsste doch etwas Dezenteres geben, um sich als Fan zu outen, aber nicht gleich dafür was auf‘s Auge zu kriegen“, so seine bewusst defensive Ausrichtung. Einige Flaschen Becks später standen schon erste Spielzüge auf dem Bierdeckel.

Der Anpfiff des ganz persönlichen Weserwunders von Lenzi liegt jedoch viel weiter zurück. 1972 in Verden geboren und aufgewachsen, besuchte er die Grundschule am Sachsenhain und machte sein Abitur am Gymnasium am Wall. Die Leidenschaft für den SV Werder, den „W-irus“, hat er quasi mit der Muttermilch aufgesogen. „Und was man als kleiner Junge mal mitbekommen hat, kriegt man lebenslang nicht wieder raus“, so seine Devise.

Im Weserstadion lief Olli Lenzi erstmalig als Siebenjähriger auf. Er durfte zwar einen Sieg seiner Grün-Weißen bejubeln, ein 4:3 gegen Eintracht Frankfurt, musste aber in der gleichen Saison den Abstieg in die Zweite Liga betrauern. „Vom rechten Weg konnte mich selbst das Erlebnis nicht abbringen“, betont der treue Fan.

Doch apropos rechter Weg. Als Grün-Weißer Anhänger zog es ihn zwecks Studium von Sport und Spanisch dennoch zum Nachbarn nach Hamburg und damit, aus Bremer Sicht, in die fußballerische „Diaspora“. Lenzi nimmt‘s aber ganz entspannt, hat er doch, sportlich gesehen, eh‘ die besseren Argumente. „Und für mich ist das Auswärtsspiel zusätzlicher Antrieb, die Idee des „Weserwunders“ voranzubringen.“

Lenzis Taktik hat System: Ob Wynton, Rune, Otto, Valerien, Per oder Hugo, die verschiedenen Artikel tragen große Namen aus der Werder-Familie. Im Gegensatz zur normalen Fan-Bekleidung ist die Mode nicht so plakativ gestaltet, Schriftzüge fehlen ganz bewusst: „Kleidung für den täglichen Gebrauch. Sowohl auf dem Tennisplatz, beim Joggen, am Arbeitsplatz, eben nicht nur im Stadion“, erklärt Lenzi. Trotz alldem vermittelt das Outfit eines: „Eine Werder-Anhängerschaft und eine klare Identifikation mit der Region Bremen und umzu.“

Die Kollektion umfasst neben Kapuzenpullovern, Polo-Shirts, klassischen T-Shirts auch Accessoires wie eine Beanie-Wendemütze und einen Fashion-Schal. „Alle Rohstoffe wurden unter strengen ethischen Gesichtspunkten der Fair Wear Foundation hergestellt“, so Lenzi.

Das gesamte Angebot sowie aktuelle redaktionelle Beiträge rund um das Spielgeschehen seiner Mannschaft sind auf http://www.weserwundershop.de einzusehen. Bildliche Impressionen, die Entstehungsgeschichte, der Produktionsablauf und Geschehnisse rund um das Label stehen auf http://www.facebook.com/weserwunder. Weitere Infos per E-Mail gruenweiss@weserwunder-shop.de. oder unter Telefon 0421 / 222 91 777. In Verden gibt es die komplette Kollektion von „Weserwunder“ bei Wäsche Wenzel, Herrlichkeit 3.

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