„Es tut mir so leid, es tut so weh“

Entschuldigung von Arnautovic

Marko Arnautovic schaute sich die Folgen seines Tritts bei Sergio Pinto genau an – und muss lachen. Rot konnte der Werder-Profi damit aber auch nicht verhindern.

Hannover - In der Sache blieb er so hart, wie er zuvor auch auf dem Platz eingestiegen war: Das Foul in der 78. Minute an Sergio Pinto im gegnerischen Strafraum war für Marko Arnautovic nicht rotwürdig:

„Ich habe den Fuß aufgestellt, er hat dagegen getreten – und der Schiedsrichter Rot gegeben. Das ist seine Entscheidung, für mich ist das sehr bitter. Das war die erste Rote Karte in meiner Karriere.“ Stimmt nicht so ganz: Bei der U 19-EM 2007 hatte es den Österreicher schon einmal erwischt.

Niederlage in Hannover

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Ein Treter ist Arnautovic trotzdem nicht. Und mal abgesehen von der vielleicht etwas zu subjektiven Bewertung seines Fouls lieferte der 22-Jährige nach der Partie einen guten Auftritt vor den Mikrophonen und Blöcken der Reporter ab. „Ich werde zwei, drei Tage nicht schlafen können. Es tut mit sehr leid für die Mannschaft, die Trainer und die Fans – und es tut mir sehr weh“, murmelte der Angreifer. Der feine Anschlusstreffer kurz vor der Pause konnte ihn nicht trösten. Denn der Österreicher wusste nur zu genau, dass gerade bei ihm besonders genau hingeschaut wird. Den Stempel des „ungezogenen Jungen“ hatte er in mühevoller Kleinarbeit in den vergangenen Wochen verblassen lassen – und dann so eine überflüssige Aktion. Immerhin hielt sich die Kritik der sportlichen Leitung in Grenzen. Trainer Thomas Schaaf wollte die Szene gar nicht bewerten, und Sportchef Klaus Allofs, der mit einer Sperre von zwei Spielen rechnet, meinte nur: „Im Idealfall bleibt man auch in so einer Aktion ruhig, denn Undiszipliniertheiten können wir nicht gebrauchen.“ · kni

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