England-Gerücht: Liverpool will Hunt und bietet Babel

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Hat er sich schon in die Notizbücher europäischer Top-Clubs geschossen? Angeblich ist der FC Liverpool an Aaron Hunt interessiert.

Bremen (csa) - FC Liverpool? Aaron Hunt macht ein nichtssagendes Gesicht. Nein, von den Engländern hat er nichts gehört.

Dabei geht seit gestern das Gerücht, die „Reds“ würden ihn in der Winterpause gerne verpflichten. Und bieten den Niederländer Ryan Babel zum Tausch an. Das berichtet die englische Tageszeitung „Guardian“ in ihren „transfer rumors“ (Transfergerüchten).

Hunt kennt den Ursprung der Meldung nicht. Er kann ihr auch kein echtes Gehalt geben. Bei ihm oder seinem Berater Karlheinz Förster habe sich bis dato kein Liverpool-Vertreter gemeldet, versichert er. „Ich weiß, dass es den Club gibt – sonst nichts“, sagt er mit einem Grinsen.

Aber natürlich schmeichelt ihm, der mit vier Toren in den vergangenen vier Partien so etwas wie der Spieler der Stunde ist, das angebliche Interesse: „Liverpool ist ja ein großer Verein.“ Und die Premier League „eine Super-Liga mit tollen Mannschaften. Es ist für jeden Fußballer eine Herausforderung dort zu spielen“, meint Hunt. Doch das sind Allgemeinplätze. Über die Absichten des 23-Jährigen, der dank seiner aus London stammenden Mutter sogar englische Wurzeln hat, sagen sie gar nichts aus.

Gleichwohl muss Aaron Hunt seine Zukunftsplanung nun bald vorantreiben. Sein Vertrag bei Werder läuft Ende der Saison aus, Gespräche über eine Verlängerung haben noch nicht stattgefunden. Aber bald. Berater Förster hat am Wochenende angekündigt, demnächst mit Werder in Kontakt zu treten. Die Bremer, das macht Hunt klar, „sind mein erster Ansprechpartner“. Aber nicht zwangsläufig der einzige. Weil er im Moment einen Lauf hat, werden sich gewiss andere Clubs melden. Vielleicht auch Liverpool. Für Hunt bietet sich die ideale Gelegenheit, den eigenen Marktwert zu ermitteln und hoch zu pokern. „Er hat“, das sagt auch Werder-Sportdirektor Klaus Allofs, „eine glänzende Verhandlungsposition.“

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