Energieversorger erhebt aber keinen Anspruch

Thema Stadionrechte: EWE hat die Hand drauf

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Bremen - Reizthema Stadionname – es lässt die Fans nicht in Ruhe. Dabei ist schon länger bekannt, was Aufsichtsratschef Marco Bode und Geschäftsführer Thomas Eichin am Donnerstagabend beim von Radio Bremen veranstalteten Werder-Talk bestätigten.

Im Rahmen einer „intelligenten Partnerschaft“ (Bode) seien Teile der Stadionrechte schon vor Jahren an den Energieversorger EWE abgetreten worden. Eichin nannte es eine „wundervolle Partnerschaft“, weil EWE, dessen Vorstandsvorsitzender Werner Brinker im Werder-Aufsichtsrat sitzt, keinen Anspruch auf den Stadionnamen erhebt. „Wir hätten vielleicht mit größerer Transparenz an die Öffentlichkeit gehen müssen, dann wäre die Diskussion um den Stadionnamen gar nicht erst entstanden“, so Eichin. Sein Kollege Klaus Filbry hatte in der Vergangenheit häufig betont, dass der Verkauf des Stadionnamens für Werder nicht mehr die große Bedeutung habe, weil es mit EWE schon einen starken Partner in diesem Bereich gäbe. Das Oldenburger Unternehmen hatte Werder bereits beim Stadionumbau unterstützt.

Marco Bode hält es dennoch für möglich, den Stadionnamen an einen anderen Interessenten abzutreten. „Man kann das erwägen“, sagte er – allerdings nur, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: „Es muss langfristig sein. Was ich überhaupt nicht will, ist ein ständiger Namenswechsel. Es muss eine Marke sein, die zu uns passt. Und monetär muss es Sinn machen.“ Das wäre nur der Fall, wenn das Abkommen mit EWE weit übertroffen würde. Die Spekulationen, was EWE jährlich an Werder zahlt, reichen von zwei bis 2,5 Millionen Euro.

csa

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