Endstation Bruder

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Daumen hoch: Das Bruderpaar Predrag (li.) und Aleksandar Stevanovic will sich bei Werder durchsetzen.

Werder-Bremen - DONAUESCHINGEN · Predrag war bislang immer etwas schneller als sein Bruder Aleksandar: Er kam elf Monate früher auf die Welt und ein halbes Jahr eher zu Werder. Doch nun ist der Jüngere auf einem guten Weg, den Älteren zu überholen.

Aleksandar, 19 Jahre alt, werden nach einer bislang sehr guten Vorbereitung bessere Chancen eingeräumt, sich einen Platz im Profi-Kader zu sichern. Als direkte Konkurrenten sehen sich die Brüder zwar nicht, aber sie empfinden es auch nicht immer als Vorteil, im selben Team zu spielen.

„Wir kennen natürlich unsere Tricks. Da ist es im Training schwer für mich, beim Eins-gegen-Eins an ihm vorbeizukommen, weil er genau weiß, welche Seite ich bevorzuge“, sagt Predrag – und lächelt verschmitzt. Die beiden jungen Ex-Schalker, die vor einem halben Jahr bzw. in diesem Sommer nach Bremen kamen, weil sie unter den Trainern Felix Magath (Predrag) und Ralf Rangnick (Aleksandar) keine Chance mehr sahen, sind ganz pfiffige Burschen. So treten sie auch im Training und in den Spielen auf. „Ich will es so schnell wie möglich in den Kader schaffen und mein Bundesliga-Debüt feiern“, sagt Aleksandar voller Selbstbewusstsein und beschreibt sich selbst als Spieler, „der gut den Ball erobern kann. Meine Stärke ist die Defensive, deshalb bin ich ja auch ein Sechser.“

Sein Bruder mag es lieber „offensiver. Ich versuche, die Stürmer gut einzusetzen.“ Vergangene Saison durfte der 20-Jährige sogar schon in der Bundesliga ran. Allerdings hatte ihn vor allem die Personalnot ins Team gespült. Das weiß er, und deshalb nennt er als Ziel auch nur: „Ich muss weiter Gas geben.“

Natürlich würden sie gerne gemeinsam für Werder Schlagzeilen schreiben. Doch sie sind alles andere als unzertrennlich. In Donaueschingen haben sie nicht einmal ein gemeinsames Zimmer. Und Aleksandar versuchte sich mit Kollegen auf dem Golfplatz, während sich Predrag die wenige Freizeit anders vertrieb. Auch beim durchaus ähnlichen Aussehen gibt es einen großen Unterschied. „Ich trage einen Haarreif – das ist mein Markenzeichen“, sagt Aleksandar – und ist bei diesem Thema seinem Bruder einmal voraus. · kni

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