Emery verspricht Werder einen ganz heißen Tanz

Härte ist für Coach Unai Emery vollkommen in Ordnung.

Bremen - Von Arne Flügge · Aufgepasst, Werder! Heute Abend geht’s hoch her. „Wir wollen ins Finale nach Hamburg. Deswegen werden wir alle Kräfte bündeln, um die Bremer zu schlagen“, versprach Unai Emery, Trainer des FC Valencia, dem heutigen Gegner einen heißen Tanz.

Und dabei scheint dem 38-Jährigen (fast) jedes Mittel recht zu sein: „Valencia ist bekannt dafür, aggressiv und hart zu spielen. Das war immer so und wird so bleiben. Für mich ist Härte vollkommen in Ordnung, so lange sie im erlaubten Bereich bleibt.“

Allerdings sind Emerys Spieler in jüngster Vergangenheit häufig übers Ziel hinausgeschossen. In den vergangenen vier Spielen gab’s jeweils einen Platzverweis. So auch vergangene Woche beim 1:1 gegen Werder. Und es ist nicht davon auszugehen, dass sich heute Abend plötzlich spanische Chorknaben im Weserstadion zeigen werden. „Auch Werder spielt hart, und wir werden mit Aggressivität zurückschlagen“, versprach Emery.

Zudem setzt der Trainer auf seinen Superstar David Villa. Der Stürmer hatte sich im Hinspiel eine Schulterstauchung zugezogen und war im Punktspiel beim FC Barcelona (0:3) ausgefallen. „Er wird spielen können, und auf ihn bauen wir“, erklärte Emery.

Die taktische Marschroute der Spanier ergibt sich quasi von selbst. Nach dem 1:1 vor einer Woche muss Valencia ein Tor schießen. „Von daher ist unsere Ausrichtung offensiv“, meinte Emery: „Und diese Linie müssen wir das ganze Spiel durchhalten.“

Ein Ausscheiden schon im Achtelfinale wäre für den FC Valencia eine Katastrophe und könnte Emery sogar den Job kosten. „Darüber mache ich mir im Moment keine Gedanken“, wiegelte der Trainer ab: „Wir sind jetzt nur auf dieses Spiel fokussiert, alles andere interessiert mich derzeit nicht.“

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