Elfmeter? FC-Stürmer würde nicht kneifen

Modeste bleibt mutig

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Anthony Modeste

Köln/Bremen - Dieser Mann gibt dem 1. FC Köln Rätsel auf. Nach furiosem Saisonstart (sechs Tore in den ersten acht Spielen) hat Stürmer Anthony Modeste nun schon seit sieben Partien (615 Minuten) nicht mehr getroffen.

Inklusive des verschossenen Elfmeters gegen den FC Augsburg. Den Franzosen wirft all das aber nicht um. „Es ist eine Scheißphase“, gibt er im „kicker“ zwar zu, aber sollte es morgen in Bremen wieder einen Strafstoß für den FC geben, würde er antreten: „Warum nicht? Das ist kein Problem.“ Trotz Modestes Torflaute rechnet Werder-Coach Viktor Skripnik fest mit dessen Einsatz: „Wie soll Köln ihn wieder zum Toreschießen bringen, wenn er auf der Bank sitzt?“ Kölns Trainer Peter Stöger hatte Modeste allerdings freigestellt, ob er in der Hinrunde noch spielen will. Antwort: Er will. „Tony hat nicht den Wunsch an uns herangetragen, zehn Tage früher in den Urlaub zu gehen“, sagte Stöger.

csa/dpa

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