Aber Wiese verspricht: „Für das Pokalspiel in Berlin bin ich bereit“

Der Elfer-Killer hat noch Pause

Ungewohntes Gefühl für Tim Wiese: Bei den Elfmetern des FC Valencia war der Werder-Keeper am Dienstagabend chancenlos.

Werder-Bremen - BREMEN (kni) Er hüpfte von der einen in die andere Ecke und tauchte auch blitzschnell ab, trotzdem zappelte der Ball immer wieder hinter ihm im Netz. Was ist nur aus dem Elfmeter-Killer Tim Wiese geworden?

Beim Test gegen den FC Valencia hatte der 27-Jährige bei allen vier Versuchen der Spanier im Elfmeterschießen das Nachsehen – und Werder Bremen verlor in Meppen die Partie um den Sparkassen-Cup.

Alles halb so schlimm, behauptet Wiese. Er sei erst einmal selbst überrascht gewesen, dass es nach dem 2:2 nach regulärer Spielzeit überhaupt noch ein Elfmeterschießen gab. Dementsprechend locker wäre auch seine Vorbereitung gewesen. „Außerdem“, so Wiese, „war der Druck für die Schützen nicht so groß, weil es um nichts Besonderes ging.“ Trotzdem hätte er alles versucht: „Natürlich habe ich den Schützen wie immer in die Augen geschaut. Aber die Spanier haben sich nichts anmerken lassen, vielleicht machen die da irgendetwas anders.“

Da ist es doch ganz angenehm, dass im Kader des 1. FC Union Berlin kein Spanier steht, der Wiese am Sonntag im DFB-Pokal düpieren könnte. Aber auch ohne diesen Hinweis würde sich der Werder-Keeper keine Sorgen machen. „Das Halten von Elfmetern habe ich mir für die Saison aufbewahrt, da darf man sein Glück nicht schon in der Vorbereitung aufbrauchen“, schmunzelt der Bremer und kündigt gewohnt selbstbewusst an: „Sollte es in Berlin tatsächlich zum Elfmeterschießen kommen, dann bin ich bereit.“ So wie im April in Hamburg, als er Werder mit tollen Paraden im Elfer-Krimi gegen den HSV ins Finale führte.

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