Nils Petersens Vater stößt Kollegen weg

Eklat in der Halbzeit

Magdeburg - Nils Petersen (24) und sein Vater Andreas telefonieren regelmäßig, sprechen über ihre Spiele, gratulieren sich zu Siegen oder bauen sich bei Niederlagen wieder auf.

Diesmal wird der Werder-Stürmer sehr überrascht gewesen sein, was er da hörte. Andreas Petersen, Coach des Regionalligisten 1. FC Magdeburg, hat mit einem tätlichen Angriff auf seinen Trainerkollegen Jörg Goslar von Wacker Nordhausen für einen Eklat gesorgt.

In der Halbzeitpause der Partie hatte der 53-Jährige beim Gang in die Kabine die Beherrschung verloren. „Ja, ich habe ihn gestoßen, weil ich als Erster in die Kabine wollte. Geschlagen habe ich ihn aber nicht“, sagte Petersen (53) der „Magdeburger Volksstimme“. Grund für die heftige Aktion war eine verbale Auseinandersetzung in der ersten Halbzeit. „Er hat mich auf übelste Art und Weise beleidigt. Das war unterste Schublade“, sagte Petersen. Goslar (49) polterte: „Wenn körperliche Gewalt angewendet wird, sind Grenzen überschritten. Dann kann er von mir keinen Respekt erwarten.“

Ob Petersen bestraft wird, muss der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) entscheiden. · mr/sid

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