Ekici bleibt ganz entspannt

Bremen - Natürlich ist Mehmet Ekici verärgert, dass es ihn mal wieder erwischt hat, dass er verletzungsbedingt das Trainingslager in Zell am Ziller vorzeitig verlassen musste.

Doch der Werder-Profi wirkt insgesamt ziemlich entspannt: „Das Erfreuliche ist, dass es nichts mit der alten Geschichte zu tun hat und es nichts Schlimmes ist.“ Ein paar Tage würden reichen, dann könne er nach der leichten Zerrung im Hüftgelenk, zugezogen beim Testspiel vor einer Woche in Loga, wieder mittrainieren. Also Anfang der Woche. Im Moment darf er zumindest schon aufs Ergometer, und der 22-Jährige ist überzeugt: „Ich werde nicht viel Substanz verlieren. Das wird mich auf keinen Fall so weit zurückwerfen wie letztes Jahr.“

Damals hatte er sich eine Schambeinentzündung eingehandelt und musste das Trainingslager in Donau-eschingen abbrechen. Dadurch verpasste er einen wichtigen Teil der Vorbereitung und kam nicht mehr richtig in Schwung. „Diesmal ist das anders. Wir haben noch viel Zeit, bis es richtig losgeht“, sagt Ekici.

Auch für den türkischen Nationalspieler hat gestern der Fastenmonat Ramadan begonnen. „Ich habe aber keine Chance, die Ramadan-Vorschriften einzuhalten“, berichtet Ekici: „Stattdessen werde ich für jeden Tag, an dem ich gegen den Ramadan verstoße, einen Geldbetrag für arme Kinder in der Türkei spenden. Das ist so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz.“ · kni/dpa

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